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Bei Sturm und 16 Grad: Surfer (69) überlebt 19 Stunden auf eisiger Nordsee

Bei Sturm und 16 Grad: Surfer (69) überlebt 19 Stunden auf eisiger Nordsee
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Borkum (Niedersachsen) – Stundenlang harrte er auf dem eiskalten Wasser aus, dann wurde es dunkel: Ein als vermisst gemeldeter Surfer (69) hat die Nacht auf der stürmischen Nordsee vor der Insel Borkum verbracht – und überlebt!

Der 69-Jährige hatte sich am frühen Donnerstagnachmittag in der Nähe des Aquariums mit einem Surfbrett in die Wellen gestürzt und war seitdem verschwunden. Am Abend sah die Besetzung eines Rettungsbootes noch sein rotes Segel.

Sturm und 16 Grad Wassertemperatur

Doch trotz einer groß angelegten Suche mit mehreren Schiffen und Hubschraubern konnte der Mann zunächst nicht gefunden werden. In der Nacht wurde die Rettungsaktion erfolglos eingestellt. Die Hoffnung, den Mann noch lebend zu finden, sank mit jeder Minute.

Die Bedingungen auf der Nordsee waren laut den Seenotrettern für einen Menschen herausfordernd: Es herrschte Windstärke 6, die Wassertemperatur betrug etwa 16 Grad. Am Freitagmorgen dann das Wunder: Fast 19 Stunden nach der Vermisstenmeldung schaffte es der Surfer mit seinem Brett selbst ans Ufer.

Mann ließ sich an Land treiben

Angehörige meldeten, er sei wohlbehalten auf der Insel Borkum angekommen. „Offenbar hatte er sich nach Problemen mit seiner Ausrüstung frühzeitig von seinem Surfsegel getrennt und war mit der Tide die Ems aufwärts und später in der Nacht wieder zurück Richtung Borkum getrieben“, teilten die Seenotretter mit.

„Er hat großes Glück gehabt“, sagte Tilman Hellberg, Vormann des Seenotrettungskreuzers Hamburg. „Wir freuen uns sehr, dass dieser Einsatz ein glückliches Ende genommen hat.“

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