Nach der Niederlage poltert er los. Roter Stern Belgrad verspielt in der Conference League gegen Lugano zweimal die Führung und verliert letztlich mit 2:3. Coach Albert Riera (44) ist danach angefressen, wütet über die Schiri-Leistung von Florian Badstübner (35), der den Schweizern in der 88. Minute den entscheidenden Elfer zusprach.
Der Spanier verärgert gegenüber Reportern: „Ich möchte Lugano nicht gratulieren.“ Der Ex-Frankfurt-Coach weiter: „Ich werde versuchen, ruhig zu bleiben, denn meine Mannschaft braucht mich. Sonst wird mich die Uefa sperren. Ich werde darauf bestehen, dass mein Verein dies untersucht.“
Er wütet: „Wir sind aus der Europa League wegen Elfmetern ausgeschieden, wie jeder gesehen hat. Auch heute gab es in der letzten Minute wieder einen lächerlichen Elfmeter. Die Uefa muss dies untersuchen. Vielleicht wollen sie uns nicht in Europa haben. Warum?“ Über das Spiel sagte er: „In bestimmten Phasen des Spiels haben wir eine Meisterleistung gezeigt. Es gab nur eine Mannschaft auf dem Platz.“
Ex-Frankfurt-Trainer wütet gegen Schiri
Über das Ergebnis sei er „natürlich nicht zufrieden“. Er ergänzt: „Wir waren körperlich nicht gut in Form, das kann ich sagen. Aber es schmerzt auch, dass die Schiedsrichter uns in Europa nun schon seit zwei Spielen benachteiligen.“ Hintergrund: Riera scheiterte mit seinem Team in der Qualifikation zur Europa League, verspielte einen 3:0-Hinspielsieg gegen Viktoria Pilsen! Bei dem 1:5 n.V. wurden zwei Elfer gegen die Serben gepfiffen.
Nach dem Spiel gegen Lugano betont der Coach: „Ich bin frustriert und enttäuscht, aber mit der Leistung meiner Jungs bin ich zufrieden.“ Diesen verbalen Angriff lässt der Coach der Schweizer Mattia Croci-Torti (44) nicht auf sich sitzen. Er kontert: „Wer bei unserem Sieg von Glück spricht, hat keinen Respekt vor meinem Team.“