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„Extreme Pornografie“: Schwere Vorwürfe gegen Andrew Tate

„Extreme Pornografie“: Schwere Vorwürfe gegen Andrew Tate
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Miami/London – Die juristischen Probleme von Frauenhasser-Influencer Andrew Tate werden immer größer. Bereits im Juli hatte die britische Staatsanwaltschaft neue Anklagen gegen den 39-Jährigen erhoben. Jetzt werden neue Details aus den Auslieferungsunterlagen bekannt. Dabei geht es unter anderem um Vergewaltigung, Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Zudem ist von Delikten im Zusammenhang mit „extremer Pornografie“ die Rede.

Andrews Bruder Tristan (38) ist ebenfalls betroffen. Den Brüdern werden insgesamt 59 Straftaten vorgeworfen, die Zahl der mutmaßlichen Opfer soll auf sieben gestiegen sein. Insbesondere die Vorwürfe gegen Andrew wiegen schwer: So wird dem 39-Jährigen vorgeworfen, 2015 pornografisches Material mit einer damals 17-Jährigen produziert zu haben. Da die junge Frau zu diesem Zeitpunkt minderjährig gewesen sein soll, wäre dies sowohl nach US-amerikanischem als auch nach britischem Recht strafbar. Konkret soll Tate das Mädchen aufgefordert haben, eine extreme Sexpraktik an sich selbst auszuführen. Grund: Ein „reicher Typ“ sei bereit, ihm dafür 1000 Dollar pro Video zu zahlen.

Andrew Tate ging nach „Loverboy“-Muster vor

Laut britischen Unterlagen soll Andrew Tate nach dem sogenannten „Loverboy“-Muster vorgegangen sein: Er habe die Frauen zunächst mit Zuwendung überhäuft und sie dann gedrängt, online sexuelle Dienste anzubieten. Außerdem soll er gewalttätig gewesen sein, unter anderem durch Würgen und Schläge. Überdies soll er gegen den Willen der Frauen sexuelle Handlungen vollzogen haben. Im Klartext: Vergewaltigung! Tate bestreitet sämtliche Vorwürfe. Sein Anwalt Joseph McBride verwies darauf, dass sich mehrere Frauen erst Jahre nach den mutmaßlichen Vorfällen an die Behörden gewandt hätten. Die Anschuldigungen bezeichnete er gegenüber Rolling Stone als „Rufmordkampagne“.

Derweil wollen die Tate-Brüder aus dem Gefängnis in Miami heraus, wo sie seit ihrer Festnahme im Juli sitzen. Ob sie nach Großbritannien ausgeliefert werden, ist noch offen. Wie TMZ berichtet, haben Andrew und Tristan ihre Freilassung gegen Kaution beantragt. Ihre Anwälte argumentieren, es bestehe weder Fluchtgefahr noch eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Stattdessen schlagen sie Hausarrest und elektronische Fußfesseln vor.

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