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Formel 1: Riesige Panne in der Formel 1 beim Rennen in Singapur

Formel 1: Riesige Panne in der Formel 1 beim Rennen in Singapur
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Letzte Woche brachte ein fehlerhaftes Computerprogramm den Start des Großen Preises von Bahrain in Malaysia durcheinander. Und auch beim Sprint-Qualifying vor dem Großen Preis von Singapur am Sonntag (14 Uhr, Sky live und Liveticker bei BILD.de) funktioniert die Software nicht wie gewünscht. Es kommt gleich zu zwei voneinander unabhängigen Pannen.

Gegen Ende von Q1 tauchen die ersten Probleme auf. So wird Gabriel Bortoleto (21/Audi) nach seiner letzten Runde auf Platz 17 geführt. Wenig später springt der Brasilianer im offiziellen Ranking der Formel 1 auf Platz 11 – und darf weiterfahren. Auch andere Piloten springen in der Rangliste wild hin und her.

Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies (49) berichtet bei „Sky“ von einem weiteren Problem: „Es gab verwirrende Meldungen, ob der Überholmodus freigegeben wurde oder nicht.“

Vor Q2 verschickt der Weltverband Fia eine WhatsApp-Nachricht an die akkreditierten Journalisten: „Der Start verzögert sich, weil einige Rundenzeiten nicht registriert worden sind. Das Problem ist jetzt gelöst. Es wird aber geprüft, ob das Qualifying weiter durchgeführt werden kann.“

Es kann! Nach einer Verzögerung von etwa 16 Minuten starten die 16 besten Fahrer dann in Q2.

Was ist sonst passiert?

► Schnellster der letzten Sprint-Quali der Formel-1-Saison 2026 ist Max Verstappen (28) im Red Bull vor George Russell (28/Mercedes) und Charles Leclerc (28/Ferrari).

► Der Sprint steigt am Samstag um 11 Uhr deutscher Zeit (Sky live).

► Im Training am Nachmittag hatte Ruß auf der Strecke gelegen. Vor dem Qualifying am Abend wird der von der Strecke gefegt.

► Sergio Perez (36) fährt schon nach vier Minuten in die Wand. Gelbe Flagge! Dabei beschädigt er den Frontflügel seines Cadillacs. Trotzdem fährt der Mexikaner weiter, verliert aber auf der Strecke weitere Teile seines Autos – Rote Flagge! Sofort sind Helfer da, kehren die Trümmer vom Asphalt.

► Lewis Hamilton (41) meldet an die Ferrari-Box: „Verstappen hat mich unter Gelber Flagge überholt.“ Die Rennkommissare planen, sich die Szene nach dem Qualifying anzuschauen. Da droht eine Startstrafe von drei Plätzen.

► Alex Albon (30) scheidet im Williams schon in Q1 aus: „Das Auto fühlte sich komplett anders an als im Training.“

► Nico Hülkenberg (39) landet auf Platz 12, scheitert im Audi in Q2.

► Auch Oliver Bearman (21) schafft es im Haas nicht in den Schlussabschnitt. Er funkt: „Das war knapp!“ Sein Team antwortet: „Platz 13“. Der Brite: „Ah, dann war's vielleicht doch nicht so knapp.“

► Zum Thema „Überholmodus“ räumt die Fia nach Ende des Qualifyings die zweite Panne ein: „Während des ersten Abschnitts des Sprint-Qualifyings unterlief der Rennleitung ein menschlicher Fehler, der in keinem Zusammenhang mit dem ebenfalls in Q1 aufgetretenen Zeitnahme-Problem stand. Dieser Fehler führte dazu, dass der Überholmodus (Overtake Mode) nach der Rotphase in Q1 nicht verfügbar war. Als nach dem Neustart offensichtlich wurde, dass der Überholmodus nicht aktiv war, wurde er für die Dauer von 27 Sekunden aktiviert, bevor er wieder deaktiviert wurde. Die Fia räumt ein, dass dieser bedauerliche menschliche Fehler Auswirkungen auf die Leistung bestimmter Autos hatte – basierend auf dem Zeitpunkt ihres Outings und ihrer Position auf der Strecke. Der zweite und dritte Abschnitt des Qualifyings waren davon nicht betroffen."

Normalerweise erscheint auf den Computern des Renndirektors nach einem Neustart ein Pop-Up-Fenster, in dem gefragt wird, ob der Überholmodus freigegeben werden soll oder nicht. In Singapur drückt ein Helfer des Renndirektors auf „Nein“. Daraufhin beschweren sich einige Fahrer über die fehlende Power. Als Reaktion wurde der Modus für 26 Sekunden freigegeben.

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