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Ibrahim Ibrahim: Von der Linken-Wahlparty zu Hamas-Vertretern

Ibrahim Ibrahim: Von der Linken-Wahlparty zu Hamas-Vertretern
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Berlin/Istanbul – Der Antisemitismus-Streit in Berlin scheint beigelegt, Rot-Grün-Rot in Berlin rückt näher. Doch während SPD, Grüne und Linke ihren Frieden verkünden wollen, holt die Wirklichkeit die Parteien schon wieder ein. Denn jetzt kommt raus: Nachdem Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim am Wahlabend die Berliner Linke besucht hatte und deren Sieg auch öffentlich für sich reklamierte („haben aktiv zu diesem Erfolg beigetragen“), reiste er nach Istanbul – zu einer Konferenz mit Hamas-Leuten.

Nach Informationen des „Spiegel“ besuchte Ibrahim in der Türkei das „Emergency Palestinian National Forum“ in der Türkei. Unter den Gästen, ein europaweit gesuchter Hamas-Mann: Madsched Alzeer (63). Das Bundesinnenministerium bezeichnete ihn 2023 in seiner Verbotsverfügung gegen die Hamas als deren „Deutschland- und Europa-Verantwortlichen“. Die USA gingen ein Jahr später noch weiter und nannten Alzeer den „ranghöchsten Hamas-Vertreter in Deutschland“.

Alzeer lebte ab 2014 in Berlin, verkehrte in der Neuköllner Dar-Assalam-Moschee. Fotos zeigen ihn gemeinsam mit dem inzwischen getöteten Hamas-Anführer Ismail Haniyyeh sowie dem langjährigen Hamas-Funktionär Khaled Meshaal. Bereits 2020 erklärte Alzeer im Sender „Al Jazeera“, der Kampf gegen den „zionistischen Feind“ erfordere neben friedlichen Aktionen im Westen auch „militärischen Widerstand in Palästina“.

Auch der Moderator des Treffens, Ziad al-Aloul, leitet eine Organisation, die US-Behörden mit der Hamas in Verbindung bringen. Al-Aloul ist Vorsitzender der Palestinian Conference for Palestinians Abroad (PCPA). Nach Darstellung der US-Regierung wurde diese mit Geldern des Hamas-Büros für internationale Beziehungen gegründet. Die Hamas besetzt demnach Posten und steuert von da Teile der Organisation. Israel bezeichnet deren europäische Vertretungen sogar als „Botschaften der Hamas“.

Ibrahim ist fast wöchentlich auf Palästina-Demos in Berlin zu sehen, zuletzt am 7. Oktober. Einen der Drahtzieher des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023, den damaligen Hamas-Chef in Gaza Yahya Sinwar, bezeichnete er in der Vergangenheit öffentlich als „Märtyrerhelden“. Wie aggressiv die Demos ablaufen, zeigen zum Beispiel die 60 Festnahmen am dritten Jahrestag des Hamas-Massakers oder der Angriff auf einen BILD-Reporter, der ihm Fragen stellen wollte. Auf der Wahlparty der Berliner Linken posierte er für ein Selfie neben dem Neuköllner Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak (47).

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