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In den Alpen in Südtirol: Deutscher Architekt stürzt in den Tod

In den Alpen in Südtirol: Deutscher Architekt stürzt in den Tod
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Schongau (Bayern) – Beim Wandern in Südtirol stürzte in der vergangenen Woche ein Deutscher vor den Augen seines Kameraden in den Tod. Jetzt wird bekannt: Der Tote war ein bekannter Architekt.

Mann stürzt 100 Meter ab

Der Unfall geschah bereits am 15. Oktober unterhalb der Kirchbachspitze in den Ötztaler Alpen in Südtirol. Die Männer waren vom Gipfel unterwegs Richtung Tal, als der 72-Jährige plötzlich ausrutschte und 100 Meter in die Tiefe stürzte. Sein Begleiter setzte sofort einen Notruf ab. Doch die Bergrettung konnte den Wanderer nur noch tot bergen. Wie mehrere Medien berichten, handelt es sich bei dem tödlich Verunglückten um Fritz Weinberger, einen beliebten und sehr bekannten Architekten aus Schongau (Bayern). Der 72-Jährige saß 18 Jahre lang für die SPD im Stadtrat, war Träger des Ehrenrings der Stadt.

Toter hinterlässt Frau und Kinder

Den „OVB Heimatzeitungen“ sagte Weinbergers Wegbegleiter Fritz Holzhey, er habe den Architekten noch wenige Tage vor dem Ausflug nach Südtirol getroffen: „Er war gut drauf.“ Auf die Todesnachricht reagierte Holzhey geschockt: „Er war sehr engagiert, menschlich offen und impulsiv bei all seinen Ideen. Er hinterlässt eine große Lücke.“ Vor drei Jahren zog sich Weinberger aus seinem Architekturbüro zurück, genoss den Ruhestand – unter anderem mit Wandern. Er hinterlässt eine Frau und drei erwachsene Kinder. Warum er beim Abstieg vom Berg den Halt verlor, ist nicht geklärt.

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