Frankfurt/Liverpool – Ein hungriger Einbrecher machte es sich bei Klopp gemütlich! Nach der DFB-Aktion „Der beste Tag“ durften Kinder dem deutschen Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klopp (59) ihre Fragen stellen. Auf einen Lieblingsspieler oder Lieblingsverein wollte sich Klopp nicht festlegen. Doch der Coach sorgte mit Anekdoten aus seinem Leben für Lacher – darunter eine Geschichte aus Liverpool-Zeiten um einen dreisten Süßigkeiten-Dieb.
Die neun- bis zehnjährigen Spielerinnen und Spieler der SG Oberlahn und der Sportfreunde Sölderholz hatten zuvor ein rund einstündiges Training absolviert. Beide Vereine hatten das besondere Event, das der Deutsche Fußball-Bund zum 100. Mal seit der Premiere im Spätsommer 2022 ausrichtete, per Losverfahren gewonnen. Klopp sagte nach dem Fußball-Tag: „Es ist noch nicht lange her, da hatte ich meinen ersten besten Tag am Campus. Es hat mir viel Spaß gemacht, euch beim Training zuzuschauen. Das war richtig schön.“
Im Frage-Antwort-Spiel mit den Kindern erzählte der Bundestrainer unter anderem, wie er einst in Liverpool nach Hause kam und einen fremden Mann in seinem Wohnzimmer vorfand. Der naschte dort von seinen Süßigkeiten! Klopp: „Wir hatten vergessen, die Tür abzuschließen. Ich weiß nicht, wie lange er da schon gesessen hat. Aber er hat ordentlich reingehauen.“ Und weiter: „Es ist gar nichts passiert, aber natürlich kam die Polizei, weil der Mann definitiv im falschen Haus war.“
Klopp stellt sich Fragen der Kinder
Neun Jahre (bis 2024) war Klopp Cheftrainer vom FC Liverpool. Er gewann mit den „Reds“ 2019 die Champions League und 2020 den englischen Meistertitel. Seit diesem Jahr ist er der Trainer der deutschen Elf. Und wie ist er ein so guter Coach geworden? Klopp: „Ich wusste schon ganz früh, dass ich Trainer werden wollte. Als ich dann Trainer werden durfte, war ich ganz fleißig und habe versucht, das Spiel immer besser zu verstehen. Und ich habe immer tolle Mannschaften gehabt.“
Klopps sportlicher Rat an die Kinder: „Wenn man es machen möchte, muss man davon ganz viel machen – und dann kann man es irgendwann sehr gut. Und man muss Spaß daran haben.“ Am Ende setzte sich Klopp dann noch ein wenig selbst unter Druck: „Deutschland war 2014 zum bisher letzten Mal Weltmeister. Da wart ihr noch nicht auf der Welt. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass ihr auch mal das feiern dürft, was wir feiern durften.“