Grassau (Bayern) – Die Videokonferenz mit seinen Kollegen war offensichtlich nicht besonders spannend: Während eines Online-Meetings pennte ein 60-Jähriger in Bayern ein und löste damit einen Feuerwehr-Einsatz aus.
Tiefschlaf im Homeoffice
Am Dienstagnachmittag schlief der Mann mitten im Meeting ein. Offenbar hielt er die Konferenz für wenig erbaulich, verließ im Homeoffice den Platz vor seinem Computer und machte es sich auf der Couch gemütlich. Dort pennte er ein und reagierte nicht mehr. Weil die Kollegen ihn nicht mehr erreichten und sich Sorgen machten, alarmierten sie vorsorglich die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte fuhren zu der angegebenen Adresse in Grassau (Bayern), kletterten über den Balkon in die Wohnung – und fanden den selig schlummernden Mitarbeiter auf dem Sofa.
Dass nicht nur die Arbeit für den Tiefschlaf verantwortlich war, klärte sich schnell. Laut Polizei war der Mann stark alkoholisiert und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ob der Totalausfall für den 60-Jährigen arbeitsrechtliche Konsequenzen hat, ist nicht bekannt.