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Kylian Mbappé meldet sich nach Frankreichs Aus bei der WM gegen Spanien

Kylian Mbappé meldet sich nach Frankreichs Aus bei der WM gegen Spanien
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Arlington – Frankreich verliert das erste WM-Halbfinale gegen Spanien mit 0:2 und scheidet damit aus. Wie erklären die französischen Stars um Kylian Mbappé (27) die Niederlage?

Beim französischen Privatsender „M6“ sagt der Kapitän der Équipe Tricolore: „Ich denke, wir haben nicht das Spiel gemacht, das wir machen wollten, weder taktisch noch technisch noch in Bezug auf das Gesamtlevel, das wir gezeigt haben. Und wenn du in einem WM-Halbfinale nicht das machst, was du machen sollst, gewinnst du nicht.“

Und weiter: „Es war ein Traum für uns, ins Finale zu kommen, unserem Land die Möglichkeit zu geben, weiter zu träumen und Geschichte zu schreiben. Wenn man gewinnt, gewinnt man mit erhobenem Haupt, also muss man, wenn man verliert, auch mit erhobenem Haupt verlieren.“

Im Giganten-Duell enttäuscht Frankreich auf ganzer Linie. Von der so furios aufspielenden Offensiv-Reihe um Mbappé, Olise und Dembélé ist das gesamte Spiel über nichts zu sehen. Bezeichnend: Zwischenzeitlich hat das Team nur einen xGoal-Wert (Expected Goals; d. Red.) von 0,04 – Torgefahr quasi nicht existent.

Rayan Cherki, der in der 72. Minute für den schwachen Olise eingewechselt wurde, sagt im Nachgang an das WM-Aus: „Ich habe versucht, das Spiel zu drehen. Ich glaube nicht, dass es am Willen mangelte. Taktisch waren sie besser aufgestellt, wir haben versucht, diese Probleme zu lösen, aber es hat nicht gereicht. Wir stehen im WM-Halbfinale, da zählt natürlich jedes Detail, und die Enttäuschung ist riesig.“

Er fährt fort: „Als ich eingewechselt wurde, hatte ich nicht den Eindruck, dass die Spanier überlegen waren. Als ich aber auf der Bank saß, stimmte es schon, dass sie den Ball gut laufen lassen und ihr eigenes Tempo spielen. Sie spielen so, wie sie es gerne tun. Wir haben nicht so gespielt, wie wir es gerne tun. Das haben sie bisher gespürt. Wenn wir unser Spiel spielen, ist es außergewöhnlich. Wirklich außergewöhnlich. Aber heute haben sie so gespielt, wie sie es wollten, und wir nicht.“ Und: „Ich weiß nicht, ob uns die Lösungen oder der Wille fehlte. Sie waren uns einfach überlegen, was die Balleroberung anging, genau das hat uns gefehlt.“

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