Tuttlingen (Baden-Württemberg) – Das Rathaus in Tuttlingen ist weiträumig abgeriegelt. Polizisten haben den Verwaltungssitz umstellt. Die Polizei bestätigte dort am Donnerstagmittag einen „Schusswaffengebrauch“. Nach BILD-Informationen sollen die Beamten eine Person niedergeschossen haben, die zuvor selbst eine Waffe gezogen haben soll.
Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg übernahm die Ermittlungen. Sprecherin Alexandra Vischer zu BILD: „Derzeit können wir nur einen polizeilichen Schusswaffengebrauch bestätigen.“ Dabei sei eine Person getroffen worden. Ob die angeschossene Person tödlich verletzt wurde, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Vischer kündigte weitere Auskünfte im Laufe des Tages an.
Zeugen hörten fünf Schüsse
Ebenfalls noch nicht offiziell bestätigt, was genau vor dem Rathaus an der Helfereistraße abgelaufen ist. Die „Schwäbische“ berichtet unter Berufung auf Zeugen, dass sich zunächst eine Person mit einer Waffe vor oder in dem Gebäude aufgehalten habe.
Daraufhin sollen schwer bewaffnete Polizisten in Schutzausrüstung angerückt sein. Zeugen berichteten dem Portal, insgesamt fünf Schüsse gehört zu haben. Die Polizei warnte auf WhatsApp, den Bereich zu meiden.