Politik

US-Senator Graham (†) vor 6 Monaten zu BILD: Der größte Verlierer der Trump-Regierung: Putin

US-Senator Graham (†) vor 6 Monaten zu BILD:  Der größte Verlierer der Trump-Regierung: Putin
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Washington D.C. – Mit Lindsey Graham ist einer der wichtigsten Einflüsterer von US-Präsident Donald Trump (80) in Europa-Fragen überraschend gestorben – BILD traf ihn noch vor wenigen Monaten! Der Senator aus South Carolina war früher Kritiker und zuletzt ein enger Vertrauter des US-Präsidenten. Vor wenigen Tagen war er noch in der Ukraine, wo er Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) traf. Der Konflikt im Osten Europas trieb Graham stets um – und er tat alles, um Trump als Unterstützer der Ukraine und Europas darzustellen.

Graham sagte zu BILD, der größte Verlierer der Trump-Regierung sei Putin

Vor 6 Monaten war Graham beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. BILD traf ihn zum Gespräch, kurz nachdem Trump eine denkwürdige Rede gehalten hatte. Darin überzog Trump Europa mit Schmähungen und bekräftigte seinen Anspruch auf Grönland – ließ lediglich die Androhung von Gewalt gegen Nato-Partner Dänemark fallen.

Lindsey Graham sagte zu BILD daraufhin einen einprägsamen Satz: „Der größte Verlierer dieser Rede und der Zeit der Trump-Regierung wird Putin sein.“ Auch wenn Trump immer wieder mit Putin kungelte, verkaufte Graham das als bewusste Strategie. Und als Unterstützer des politischen Westens wollte man ihm oft glauben!

Graham: Trumps Grönland-Anspruch stärkt die Nato

Graham sagte weiter, Trump würde nicht falsch handeln, indem er Grönland beanspruchte. „Er lag nur zunächst damit falsch, dass er die Anwendung von militärischer Gewalt nicht ausgeschlossen hatte.“ Auch dieser Satz ist brandaktuell!

Denn Trump hatte in der Rede zum 250. US-Geburtstag angekündigt, die USA „größer“ machen zu wollen und beim Nato-Gipfel in Ankara die Ansprüche bekräftigt, dass Grönland „ein wichtiger Teil“ der USA sein müsse.

Graham sagte schon im Januar: „Trumps Bedürfnisse in Grönland werden die Nato viel stärker werden lassen.“ Und deshalb werde gerade Russlands Diktator Wladimir Putin (73) Nachteile davon tragen, sollten die USA die Nordatlantik-Insel tatsächlich übernehmen.

Der plötzliche Tod Grahams kommt nur wenige Monate vor seiner möglichen Wiederwahl – bei den „Midterms“ Anfang November hätte er in seinem Bundesstaat als klarer Favorit für eine fünfte Amtszeit auf dem Wahlzettel gestanden. Seit 2003 saß Graham im US-Senat.

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