Washington – Ist doch noch ein Ende des Iran-Kriegs in Sicht oder handelt es sich wieder einmal nur um verbale Eskalation? US-Finanzminister Scott Bessent (64) hat angekündigt, in die „Endphase“ des Konflikts eintreten zu wollen. „Im Morgengrauen beginnt ein wirtschaftlicher ,D-Day’ – die größte finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde“, schrieb er auf der Plattform X. „D-Day“ meint die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg (6. Juni 1944) – die Mega-Offensive, mit der Hitler besiegt wurde.
Bessent behauptet nun weiter: „Präsident Trump hat die militärischen Fähigkeiten des Iran zerschlagen, nahezu 100 Prozent seiner Rüstungsfabriken zerstört und sein Atomprogramm begraben.“ Zudem habe der US-Präsident „die Voraussetzungen geschaffen, sämtliche Behörden, Befugnisse und Maßnahmen einzusetzen, von denen viele annahmen, wir würden sie niemals aktivieren. Unser Ziel ist es, jede wirtschaftliche Lebensader zu kappen, die das tyrannische Regime am Leben hält, bis Teheran isoliert dasteht.“
Eine Pressekonferenz zu dem Thema kündigte er für Montagabend nach europäischer Zeit an. Trump selbst hatte bereits am Mittwoch einen „wirtschaftlichen D-Day“ für den Iran angekündigt und Unterstützern Teherans mit drakonischen Maßnahmen gedroht. Er hatte allen Ländern mit wirtschaftlichen Konsequenzen gedroht, die dem Iran in irgendeiner Form helfen. Ziel dieser Sanktionen ist es, die iranische Regierung zum Zusammenbruch zu bringen. Auch die Börsen blicken gespannt auf die Details der Drohung an den Iran.