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WM 2026: „Hatte das Gefühl ...“: Thomas Tuchel legt gegen England-Presse nach

WM 2026: „Hatte das Gefühl ...“: Thomas Tuchel legt gegen England-Presse nach
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Miami – Das will er nicht so stehen lassen. England verabschiedet sich mit einem Spektakel-Sieg im Spiel um Platz 3 gegen Frankreich von der WM. Dabei hätten die „Three Lions“ gerne am Sonntag das große Finale bestritten. Doch der Titel-Traum ist seit dem Halbfinal-Aus gegen Titelverteidiger Argentinien geplatzt. Im Anschluss hatte England-Trainer Thomas Tuchel (52) von der englischen Presse heftige Kritik einstecken müssen. Nun hat er darauf erneut reagiert.

Tuchel auf der Pressekonferenz nach dem Zehn-Tore-Wahnsinn gegen Frankreich: „Während der gestrigen Pressekonferenz hatte ich das Gefühl, dass wir in der Gruppenphase ohne Sieg ausgeschieden sind, um ehrlich zu sein.“

Was er damit wohl meint: Für ihn war die Kritik nach dem Halbfinal-Aus überzogen und wird den vorherigen Auftritten von England bei dieser WM nicht gerecht. Außerdem warnt er davor, alles schlechtzureden.

Tuchel führt England zum besten WM-Ergebnis seit 60 Jahren

Hintergrund: Tuchel hat England immerhin zu Platz 3 bei dieser WM geführt. Das beste Ergebnis seit dem letzten und weiterhin einzigen Titel 1966. Dazu sagt der Deutsche: „24 Stunden später haben wir den größten Erfolg seit 60 Jahren. Die Tiefpunkte nicht zu niedrig und die Höhepunkte nicht zu hoch machen. Das wollen wir für uns und das Team erreichen. Ich denke, das Drama nach dem, was gegen Argentinien passiert ist, war ein bisschen viel. Aber das ist Teil des Ganzen. Reden können andere. Reden gibt uns keine Punkte oder Ergebnisse.“

Tuchel hatte vor allem für seine defensiven Wechsel nach der Führung im Halbfinale gegen Argentinien viel Kritik einstecken müssen. So schrieb die „Sun“: „Das geht ganz klar auf die Kappe des Trainers.“ Der „Guardian“: „Tuchel zeigte Angst.“ Und die „BBC“: „Englands Spieler und Trainer hatten die Unsterblichkeit in den Händen. Aber ihr Griff löste sich durch die katastrophalen Entscheidungen von Thomas Tuchel.“ Der „Sydney Morning Herald“ sprach sogar von Tuchel als „Staatsfeind Nummer eins“ in England.

Schon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel um Platz 3 reagierte Tuchel auf diese Kritik. Nun hat er seinen Kritikern erneut geantwortet – nicht nur mit dem Spektakel-Sieg gegen Frankreich.

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