Sport

WM 2026: Verhöhnen Belgien-Stars hier US-Präsident Donald Trump?

WM 2026: Verhöhnen Belgien-Stars hier US-Präsident Donald Trump?
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Es war der Moment, in dem das WM-Aus für die USA endgültig besiegelt war. In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte Romelu Lukaku (33) das 4:1 für Belgien, lief danach Richtung Eckfahne, hielt sich die Hand hinter das rechte Ohr, als könne er die Fans des Co-Gastgebers im Seattle-Stadion nicht richtig hören. Als seine Teamkollegen zu ihm gelaufen waren, gönnte sich das belgische Team ein kleines Tänzchen – mit den für US-Präsident Donald Trump (80) typischen Bewegungen.

Belgien tanzt ins Viertelfinale! Und die Fans sind sicher, dass die Einlage ein schwungvoller Gruß in Richtung Washington war …

Es ist ein Sieg, über den sich große Teile der Fußball-Welt freuen. Weil das Spiel eine Vorgeschichte hatte, die einen einzigartigen Skandal darstellt. Trump hatte mit einem Anruf bei Fifa-Boss Gianni Infantino (56) bewirkt, dass die Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun (25) aufgehoben, zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Belgien-Verband kann sich Spitze nicht verkneifen

Nach dem Sieg verzichteten die Belgier weitestgehend darauf, markige Worte in Richtung von Trump zu richten, konnten sich zumindest aber eine Spitze nicht verkneifen. Der belgische Verband postete bei X ein Foto des jubelnden Lukaku mit einer Hand am Ohr und schrieb dazu: „Macht das mal rückgängig.“

Ohnehin richtete sich der Zorn der „Roten Teufel“ eher gegen die Fifa und Infantino, der bei der Partie in Seattle zwar im Stadion war, jedoch nicht auf der Großbildleinwand gezeigt wurde. „Ich wusste nicht, dass der 5. Juli bei der WM wie der 1. April ist. Es klingt wie ein schlechter Scherz“, sagte Belgiens Trainer Rudi Garcia (62) vor der Partie. Nach dem Match, das durch Tore von Charles De Ketelaere (9./33.), Hans Vanaken (57.) und Lukaku entschieden wurde, schlug er dann versöhnlichere Töne an: „Ich möchte den USA zu einer guten WM gratulieren, sie waren gut, unabhängig von diesem letzten Spiel.“

Vielleicht verpasst