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1860 München: Rettung scheitert, Ismaik zahlt nicht - Abstieg in Regionalliga

1860 München: Rettung scheitert, Ismaik zahlt nicht - Abstieg in Regionalliga
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Das Horror-Szenario ist da: Um 17.14 Uhr haben auch die Löwen Gewissheit: Die Rettung in letzter Minute hat nicht geklappt. Die benötigten 2,7 Millionen sind nicht geflossen, Drittligist 1860 München bekommt die 3. Liga-Lizenz nicht erteilt. Investor Hasan Ismaik (49), der am 21. Mai noch das benötigte Darlehen kurzfristig und völlig überraschend gekündigt hatte, zahlt nicht. Die Löwen müssen, wie schon 2017, runter in die Regionalliga. Der Traditionsverein steht vor einem Scherbenhaufen.

Vor einer Woche verkündete BILD exklusiv, wie schlecht es um die Löwen bestellt ist. Seither wurde nach einer Lösung gesucht, wie man den Absturz noch verhindern könnte. Von Dienstag auf Mittwoch diskutierten und stritten die Anwälte auf beiden Seiten remote bis morgens um drei Uhr. Bis Mittwoch, 14.30 Uhr, wurden rund 150 E-Mails hin- und hergeschickt. Auf beiden Seiten waren nach BILD-Informationen auch Insolvenzrechtsexperten vor Ort.

Am Ende steht nun fest: Die einst so stolzen Löwen sind wieder im Amateurbereich gelandet. Und jetzt geht das Zittern weiter: Denn noch ist überhaupt nicht klar, ob Ismaik das benötigte Geld für die Regionalliga (rund 1 Million) bereitstellt. Bleibt auch das aus, droht die Insolvenz. Was erwartet die Löwen nun? Statt Düsseldorf, Saarbrücken oder Rostock geht es über die Dörfer in Bayern (Buchbach, Vilzing, Aubstadt). Wenigstens gibt’s wieder ein Derby – allerdings nur gegen den FC Bayern II.

Größte Hoffnung des Vereins: Dass endlich ein Käufer für die Anteile von Ismaik gefunden wird. Seit rund einem Jahr versucht er, seine 60 Prozent (49 davon stimmberechtigt) loszuwerden – bisher sind alle Verhandlungen geplatzt. Im Juli 2025 war man bereits beim Notar, doch im Nachgang zahlte ‚Geschäftsmann aus der Schweiz‘ nicht. Zuletzt lag der Preis bei rund 20 Millionen Euro. Diese Summe wird in der 4. Liga nicht mehr zu halten sein. Auch Ex-Nationalspieler und bekennender Löwen-Fan, Thomas Hitzlsperger (44) bekundete zuletzt im BR, Interesse, doch stellte fest: „Dass es bei Sechzig, so wie sie aktuell dastehen, nicht auf allen Ebenen ein Miteinander ist, dass es sehr, sehr kompliziert ist. Das Interesse ist da, das muss aber auch insgesamt passen, momentan ruht es erstmal. Schauen wir, wie es weitergeht.“

Sportlich im Amateurbereich …

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