Gaza – Rettet die UN-Hilfsorganisation UNRWA Millionen Palästinensern das Leben – oder verhindert das „Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten“ seit nunmehr 77 Jahren nur eine Lösung des Nahost-Konflikts? Die ursprünglich für das ZDF und den israelischen Sender KAN produzierte TV-Doku der vielfach preisgekrönten Produzenten und Brüder Reinhardt (57) und Christian Beetz (55) beschreibt die unheilige Allianz der UNRWA mit Extremisten und Mördern der Palästinenser. Verdacht: Aus Deutschland und Europa fließen Milliarden in die Kassen der UN-Helfer, deren Projekte seit vielen Jahren den Hass auf Israel schüren.
Doch die TV-Doku („Unraveling UNRWA“, „Entwirrung der UNRWA“) ist im ZDF nie zu sehen gewesen, auch nicht bei anderen deutschen Kanälen.
„Entgegen allen Absprachen zeigen weder das ZDF noch der deutsch-französische Sender unseren Film“, sagt Reinhardt Beetz. Der Sender rede sich heraus, spreche von einer „Überbuchung des Sendeplatzes“ und einer thematischen „Verknubbelung“. Auf BILD-Anfrage bestätigt das ZDF die Absage an die Beetz-Brüder. „Angesichts einer Häufung von Projekten zum Themenfeld Nahost bei einer gleichzeitig begrenzten Anzahl an Einbringungen für den Themenabend am Dienstag“ habe sich die zuständige Arte/ZDF-Konferenz „entschieden, diesen Vorschlag abzusagen“.
BILD zeigt den Film exklusiv – 14 Tage lang. Denn die spannende Doku liefert Belege, Szenen, Aussagen, die aufzeigen,
- … wie die UNRWA 1949 ursprünglich auf ein, zwei Jahre angelegt war, um Flüchtlinge zu versorgen und ihnen bei der Integration für ein neues Leben in der Diaspora zu helfen – ähnlich wie Millionen Flüchtlinge in Europa, später auch in Korea.
- … wie wundersam sich die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge von einst 700.000 auf heute rund 6 Millionen vervielfachte –, weil die einst Vertriebenen ihren Flüchtlingsstatus von Generation zu Generation vererben.
- … wie sorgsam UNRWA, Fatah, Hamas diesen Status verlängern, der jedem UNRWA-Schützling die Rückkehr dorthin zusichert, wo seit Jahrzehnten der jüdische Staat Israel liegt.
- … wie in UNRWA-Schulen Hassparolen zum morgendlichen Fahneneid alle Schüler auf die „Rückkehr“ ihres Volkes nach Haifa, Jaffa und Jerusalem einschwören: „Wir werden niemals aufgeben – unsere Ehre, unser verlorenes Palästina.“
- … wie PLO-Vertreter und Palästinenserbehörden sich darauf verlassen können, dass UNRWA alle staatlichen Aufgaben erledigt, ohne eine eigene echte Verwaltung aufzubauen – trotz Milliardenhilfen aus aller Welt!
- … wie UNRWA-Mitarbeiter an den Morden vom 7. Oktober 2023 beteiligt waren und unter anderem den Leichnam eines Jugendlichen vom Nova Festival verschleppten. Kameras hielten die Morde und die Verschleppung fest.
Fazit der Experten im Film – darunter auch Berater des umstrittenen UN-Hilfswerks: UNRWA muss aufgelöst werden! Ersetzt werden durch eine Hilfsorganisation, die wirklich Lösungen sucht und nicht den mörderischen Konflikt über weitere Jahrzehnte verlängert, den UNRWA seit 77 Jahren beenden helfen soll. Und Deutschland und die EU müssen einen Weg finden, die Milliarden Euro für Hilfe endlich in effektive Kanäle zu schicken, die wirklich Frieden wollen und nicht immer neuen Hass auf Israel schüren.
Produzent Reinhardt Beetz zu BILD: „Dieser Film ist uns zu wichtig, als dass er dem deutschen Publikum entgeht, denn er eröffnet unter uns ein Gespräch darüber, wie es eigentlich weitergehen soll. Wo wird die Eskalation enden? Schön, dass BILD ihn nun online zeigt.“