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Kanzler-Debatte bei Lanz: „Friedrich Merz hat die Nerven verloren“

Kanzler-Debatte bei Lanz: „Friedrich Merz hat die Nerven verloren“
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Was braut sich da zusammen? „Table-Media“- Journalistin Helene Bubrowski hat bei Markus Lanz beunruhigende Infos zur Affäre um Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) beigesteuert (BILD berichtete). Lanz hatte seine Talkshow mit der Frage gestartet: „Was macht der Putsch gegen Merz? Eine irre Geschichte die sich da gerade in Berlin aufbaut!“

Bubrowski erklärte dazu, das gehe auf eine Reise Wüsts nach Polen zurück, „der ein paar Journalisten dabei hatte und im Wesentlichen gesagt hat, natürlich kann jeder nordrhein-westfälische Ministerpräsident auch potentiell Kanzler werden.“ Dieser Satz sei, so die Journalistin, „mehr eine Phrase - wenn es nicht die Spindoktoren (strategische Kommunikationsberater, d.Red.) gäbe, die eine Möglichkeit witterten, Hendrik Wüst gut aussehen zu lassen.“

„WÜSTe Behauptungen“: Wortspiel des Kanzlers?

Folge, so Bubrowski: „Das Gerücht trug sich bis nach Berlin rein, viele Journalisten haben Geschichten darüber geschrieben, und dann passierte wirklich etwas Spektakuläres: Friedrich Merz hat, man kann es, glaube ich, so sagen, die Nerven verloren. Jedenfalls hat er heute Zitate aus dem Kanzleramt freigegeben, verlauten lassen, wo er wirklich sehr drastisch wird und von wüsten Behauptungen, also ein interessantes Wortspiel vom Kanzler, der…“

Hier wurde sie von Lanz unterbrochen: „Oh, oh!“, kommentierte der Talkmaster lachend. „Wortspiele machen die Runde! Der Kanzler hat noch Humor. Das finde ich gut, das gefällt mir.“ Bubrowski weiter: „…im Grunde nicht Hendrik Wüst unmittelbar, aber doch der Entourage vorwarf, zu zündeln, und ihm (Wüst) unterstellte, im Grunde mit den Mitteln der AfD zu arbeiten, und so weiter.“ - Lanz plötzlich ganz ernst: „Moment! Wer würde damit arbeiten? Hendrik Wüst würde mit…?“ – Bubrowski klipp und klar: „Ja. Hendrik Wüst würde im Grunde das System destabilisieren und Methoden an den Tag legen, die eigentlich mit denen der AfD vergleichbar seien. Also wirklich ein ziemlich erstaunlicher Vorgang.“

„Wow!“, entfuhr es Lanz. „Entschuldigung, darf ich noch mal ganz kurz fragen: Das ist ja eine irre Geschichte! Wem soll er das gesagt haben?“ - Bubrowski: „Naja, dass Wüst durch diese Spekulation, die er selber ja gar nicht aufgebracht hat, sondern eben in seinem Umfeld, und auch von Journalisten…“ - Lanz: „Sowas lässt man ja machen.“ - Bubrowski: „Ja, genau. Journalisten haben es auch dankbar aufgegriffen. Personaldebatten sind aus journalistischer Sicht immer spannend.“ - Lanz: „Wir wollen ja wissen, wer die Leute sind, die das Sagen haben.“

Bubrowski zum Schluss auf den Punkt: „Zwei CDU-Männer, die es eigentlich besser wissen müssten, sind im Clinch, und wir können nur hoffen für dieses Land, dass das schnell abgeräumt wird.“

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