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Laos: Fünf eingeschlossene Goldsucher lebend gefunden

Laos: Fünf eingeschlossene Goldsucher lebend gefunden
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Vientiane (Laos) – Es war ihre letzte Chance! Am Morgen starteten Rettungstaucher den letzten Versuch, die sieben in einer Höhle eingeschlossenen Goldsucher zu retten. Stunden später die erlösende Nachricht: Fünf Männer wurden lebend gefunden! Sie sind bereits aus der Höhle gerettet worden. Nach zwei weiteren wird noch gesucht.

„Wir haben fünf Leute gefunden, die leben und in Sicherheit sind. Wir suchen noch nach zwei weiteren Menschen“, erklärte die laotische Rettungsgruppe „Rescue Volunteer for People“ am Mittwoch. Ein Video einer thailändischen Rettungsgruppe, die an dem Einsatz beteiligt war, zeigte offenbar den Moment, in dem Taucher aus dem Wasser auftauchten und die eingeschlossenen Dorfbewohner entdeckten. In den Aufnahmen saßen die Menschen mit Stirnlampen auf einem Felsen, umgeben von Wasser.

Retter stiegen ein letztes Mal in Höhle hinab

Die Zeit lief den Rettern davon. Seit Tagen versuchen Einsatzkräfte, zu den verschollenen Bergmännern vorzudringen, die in einer Höhle eingeschlossen wurden. In einem letzten Tauchgang wollten sie am Mittwoch in die hintere Kammer vordringen. Unter ihnen war auch ein Spezialtaucher aus Finnland.

„Wir kämpfen gegen die Zeit, denn heute ist der siebte Tag, und der Weg hinein ist voller Herausforderungen“, sagte der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi vor dem Rettungsversuch. Paasi war schon 2018 an der weltberühmten Rettung der Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle in Thailand beteiligt.

Männer suchten nach Gold

Die sieben Männer gingen vor einer Woche gemeinsam mit drei Dorfbewohnern in die Höhlen, um nach Gold zu suchen, wurden dann aber von heftigen Regenfällen überrascht. Die Tunnel wurden regelrecht geflutet. Während es drei Dorfbewohner rechtzeitig aus der Höhle schafften, waren die sieben Goldsucher gefangen. Die Dorfbewohner berichteten, dass sich die restliche Gruppe in eine Kammer geflüchtet hatte, in der es noch Luft gab. Außerdem waren die Goldsucher mit Proviant unter die Erde gegangen. Das hatte den Rettern in Laos über Tage Hoffnung gegeben.

Hühner in einer Zeremonie geopfert

Vor dem erneuten Rettungsversuch versammelten sich laut laotischen Medien Retter, Beamte und Dorfbewohner am Höhleneingang zu einer traditionellen spirituellen Zeremonie. Dabei wurden Hühner und Reisalkohol geopfert. Die Menschen hoffen, dass die heiligen Geister den Berg – und die Retter – beschützen.

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