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Rückschlag im Wettrennen mit Musk: Bezos-Rakete explodiert bei Test

Rückschlag im Wettrennen mit Musk: Bezos-Rakete explodiert bei Test
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Cape Canaveral (USA) – Es ist ein Rückschlag bei einem Wettlauf zweier der reichsten Männer der Welt: Die „New Glenn“-Rakete des Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos (62) ist vor einem geplanten Start explodiert. Bei einem Routinetest der unbemannten Rakete auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) war auf einem Livestream eine große Explosion samt riesigem Feuerball zu sehen.

Bezos: „Sehr harter Tag“

Bei dem Test habe es eine „Unregelmäßigkeit“ gegeben, teilte Blue Origin bei X mit. „Es werden keine Mitarbeiter vermisst. Sobald wir mehr wissen, werden wir die Informationen weitergeben.“ Milliardär Bezos schrieb, die Untersuchungen zur Ursache des Unglücks liefen bereits. „Sehr harter Tag, aber wir werden wieder aufbauen, was auch immer wieder aufgebaut werden muss, und wir werden wieder fliegen. Es lohnt sich“, schrieb er.

Bei dem Test vor dem geplanten vierten Start der „New Glenn“ sollten die Triebwerke gezündet werden, die Rakete aber am Boden bleiben.

Mit der „New Glenn“ will Blue Origin dem Unternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk (54) Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert. Die Explosion ist dabei ein großer Rückschlag.

Musk: „Äußerst bedauerlich“

„Äußerst bedauerlich“, kommentierte Konkurrent Musk auf der Plattform X ein Video der Explosion. „Raketen sind schwierig.“

Die „New Glenn“-Rakete hatte es beim Erstflug im Januar 2025 direkt ins All geschafft. Beim zweiten Flug rund zehn Monate später hatte die Rakete zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All gebracht. Auch der dritte Start im April hatte geklappt, allerdings war danach ein Satellit in eine falsche Umlaufbahn abgesetzt worden.

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