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Schwiegervater von Donald Trump Jr. soll für Jeffrey Epstein gebürgt haben

Schwiegervater von Donald Trump Jr. soll für Jeffrey Epstein gebürgt haben
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Washington – Seine Familie kann man sich nicht aussuchen. Doch mit der Hochzeit seines Sohnes Don Jr. ergibt sich für Donald Trump eine pikante neue Konstellation im Trump-Kosmos: Der verstorbene Vater seiner neuen Schwiegertochter Bettina Anderson soll einst geschäftliche Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gehabt und sich für dessen Geschäftspläne auf den Virgin Islands eingesetzt haben.

Klar ist: Es gibt keine Belege dafür, dass der 2013 verstorbene Banker Harry Loy Anderson von Epsteins Verbrechen wusste. Doch ein jetzt aufgetauchtes Dokument legt zumindest nahe, dass der erfolgreiche Banker dem Finanzier bei dessen Geschäften geholfen haben könnte.

Medienberichten zufolge soll Anderson als Wegbereiter und Bürge für Epstein aufgetreten sein. Auf X ist nun ein Schreiben aus dem Jahr 1999 aufgetaucht, das angeblich Epsteins Weg ins Steuerparadies Virgin Islands ebnete. Anderson habe demnach bei der „Industrial Development Commission“ – einer Art Wirtschaftsförderung, die Unternehmen auf die Virgin Islands locken sollte – mehr als ein gutes Wort für Epstein eingelegt.

Epstein habe einen „exzellenten Ruf“

„Jeffrey Epstein ist ein Gentleman von höchster Integrität“, soll Harry Loy Anderson an die Kommission geschrieben haben – er habe zudem einen „exzellenten Ruf“. Das Schreiben soll Epstein dabei geholfen haben, auf den Virgin Islands Steuervergünstigungen zu erhalten. Das ist deshalb pikant, weil Epstein dort unter anderem Little St. James besaß (die Insel, die später weltweit als „Epstein Island“ bekannt wurde). Angeblich habe Epstein zudem bereits seit den frühen 1990er Jahren Konten bei Andersons Bank in Palm Beach geführt.

US-Medien berichten, dass Don Jr. Bettina Anderson erst in Palm Beach geheiratet und das Paar dann im kleinen Kreis auf einer Privatinsel auf den Bahamas gefeiert hat. Die Braut postete auf ihrem Instagram-Account ein schwarz-weißes Foto des Rings an ihrem Finger: „Ewig dein. Ewig mein“, schrieb sie dazu.

Vor dem Wochenende hatte bereits die Absage von Donald Trump für Aufsehen und Gerüchte gesorgt. Dass er die Hochzeitsparty seines ältesten Sohnes schwänzt, habe mit den Regierungsgeschäften zu tun, vermittelt der Präsident. Die Hochzeit komme „nicht zu einem guten Zeitpunkt“. Weiter: „Ich habe da eine Sache namens Iran und andere Dinge.“ Hinweise darauf, dass Trumps Absage mit den Epstein-Berichten zusammenhängt, gibt es nicht.

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