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Beamter soll Frauen für Abschiebungsdeal erpresst haben

Beamter soll Frauen für Abschiebungsdeal erpresst haben
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Heidelberg (Baden-Württemberg) – Hat ein Beamter seine Macht ausgenutzt, um Frauen sexuell zu belästigen? Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen einen Behördenmitarbeiter, der Frauen den Stopp ihrer Abschiebung angeboten haben soll, wenn sie ihn sexuell befriedigen würden.

Bereits Ende Mai hatte sich eine junge Frau bei der Polizei gemeldet. Sie berichtete, dass sie von dem Beamten im Ankunftszentrum Heidelberg in Baden-Württemberg dazu genötigt worden sei, ihn sexuell zu befriedigen. Er habe ihr im Gegenzug versprochen, ihre Abschiebung zu verhindern, so die Staatsanwaltschaft Heidelberg am Montag.

Sechs weitere Frauen belästigt

Es folgten Ermittlungen, in deren Verlauf sechs weitere Frauen Vorwürfe gegen den Mann erhoben. Auch sie seien von dem Beamten während des Verfahrens ihres Asylantrages zu sexuellen Handlungen aufgefordert worden, seien aber darauf nicht eingegangen.

Das Regierungspräsidium stellte den Mann wegen der Vorwürfe frei. Die Staatsanwaltschaft und die Kripo Heidelberg ermitteln nun gegen den Beamten wegen sexueller Nötigung. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass für den Mann die Unschuldsvermutung gelte.

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