Politik

Donald Trump will FIFA-Boss Gianni Infantino als Generalsekretär der UN

Donald Trump will FIFA-Boss Gianni Infantino als Generalsekretär der UN
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New York – Kaum ist die Fußball-Weltmeisterschaft zu Ende, träumt Donald Trump offenbar bereits von der nächsten großen Aufgabe für FIFA-Präsident Gianni Infantino! Wie die „New York Post“ berichtet, will der US-Präsident seinen Kumpel als nächsten UN-Generalsekretär vorschlagen. Der Nachfolger von Amtsinhaber António Guterres (77) wird noch in diesem Jahr gewählt. Ein Fan der Vereinten Nationen war Trump noch nie. Immer wieder warf er der Vereinigung „Schwäche“ und „Ineffizienz“ vor. Infantino soll das ändern. Laut „Washington Post“ ist Trump felsenfest davon überzeugt, dass Infantino „überall auf der Welt respektiert“ werde. Er besitze die „besondere Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen“, so der Präsident.

Tatsächlich waren Trump und Infantino im Vorfeld der Weltmeisterschaft kaum voneinander zu trennen – 2025 verbrachte der US-Präsident mehr Zeit mit Infantino als mit jedem Staatschef der Welt. Doch auch mit anderen Staatenlenkern verstand sich Infantino in der Vergangenheit prächtig. So suchte er während der WM 2022 in Katar die Nähe zu Emir Tamim bin Hamad Al Thani (46), bezog sogar eine Wohnung in dem Wüstenstaat.

Infantino hat andere Pläne

Allzu realistisch ist Trumps Wunsch aber nicht. Denn: Infantino hat bereits klargestellt, dass er eine weitere Amtszeit als FIFA-Boss plant. Noch während der WM ließ er bei den nationalen Verbänden Unterschriften für seine Kandidatur sammeln. Und: Laut übereinstimmenden Medienberichten unterstützen ihn bereits über 200 der insgesamt 211 Verbände.

Die Vereinten Nationen schließen in ihrer Charta zudem aus, dass der Generalsekretär zeitgleich eine weitere (bezahlte) Aufgabe übernimmt. Damit soll die Integrität und Unabhängigkeit des höchsten Amtes der Organisation bewahrt bleiben. Heißt: Sollte Infantino von einer Polit-Karriere träumen, müsste er dafür sein bisheriges Amt aufgeben.

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