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Felsgriff bricht weg: Deutsche Bergsteigerin stürzt in den Tod

Felsgriff bricht weg: Deutsche Bergsteigerin stürzt in den Tod
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Tarvisio (Italien) – Tragisches Unglück in den italienischen Alpen: Eine deutsche Bergsteigerin ist bei einer Klettertour am Grande Nabois tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen der Rettungskräfte brach auf einer schwierigen Passage der Nordwand ein Felsgriff weg. Die Frau verlor den Halt und stürzte in die Tiefe. Die Deutsche war am Sonntag gemeinsam mit einem österreichischen Bergsteiger auf der anspruchsvollen Route „Cengia dei Camosci“ unterwegs.

Kurz nach einer besonders schwierigen Kletterpassage kam es gegen 14.30 Uhr zur Katastrophe: Während des Aufstiegs an der Nordwand des 2323 Meter hohen Berges soll ein Klettergriff aus dem Fels ausgebrochen sein! Die Bergsteigerin verlor den Halt und stürzte mehr als 50 Meter über eine Steilwand in den Tod. Das Drama ereignete sich vor den Augen ihres Begleiters, der umgehend die Rettungskräfte alarmierte. Neben der Bergrettung rückten auch Spezialkräfte der Guardia di Finanza sowie ein Rettungshubschrauber aus.

Alter der verunglückten Bergsteigerin unklar

Für die Deutsche kam jede Hilfe zu spät, die Einsatzkräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen. Nach der Bergung brachte ein Hubschrauber die Leiche ins Tal. Über die Identität der Verunglückten machten die Behörden bislang keine näheren Angaben. Italienische Medien beschreiben beide als gut ausgebildete Kletterer. Wie alt die Deutsche genau war, ist bislang unklar. Italienische Medien nennen unterschiedliche Altersangaben zwischen 32 und 35 Jahren.

Region gilt als anspruchsvolles Kletterrevier

Die Julischen Alpen im Nordosten Italiens gelten als beliebtes Revier für erfahrene Bergsteiger. Der Grande Nabois zählt zu den anspruchsvolleren Gipfeln der Region. Hinweise auf schlechtes Wetter als Unfallursache gab es zunächst nicht. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.

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