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Jetzt trifft es Management und Verwaltung: Porsche streicht weitere 4.000 Stellen

Jetzt trifft es Management und Verwaltung: Porsche streicht weitere 4.000 Stellen
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Stuttgart – Der Kahlschlag wird größer, als bisher gedacht. Dem angekündigten weiteren Stellenabbau beim Sportwagenhersteller Porsche könnten nach Informationen des „Handelsblatts“ bis zu 4.000 weitere Jobs zum Opfer fallen! Besonders betroffen sind dem Bericht zufolge Mitarbeiter in den Bereichen Management und Verwaltung. Am Entwicklungsstandort Weissach (Ba-Wü) sollen rund 30 Prozent der Kapazitäten auf den Prüfstand.

Ein Porsche-Sprecher wollte die konkrete Zahl der Stellen auf Anfrage nicht bestätigen, verwies aber auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit in Arbeit sei, um das Unternehmen zu verschlanken. Das Paket solle bis Ende Juli vorgestellt werden.

Es wird noch verhandelt

Derzeit verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter über ein weiteres Sparpaket. Porsche-Chef Michael Leiters (54) hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt – zusätzlich zu einem ersten Paket. Denn bis 2029 sollen in der Region Stuttgart bereits rund 1.900 Stellen sozialverträglich wegfallen.

Auch die Verträge von etwa 2.000 befristeten Angestellten sind ausgelaufen. Zudem hatte Porsche im Mai angekündigt, drei Tochterfirmen zu schließen – was weitere 500 Beschäftigte betrifft.

Hintergrund: Der Sportwagenbauer zieht die Kostenbremse an. Nach schwachen Geschäften – vor allem in China – und milliardenschweren Investitionen soll jetzt noch härter gespart werden. Tausende Stellen stehen bereits auf der Streichliste, weitere Einschnitte werden geprüft. Weniger Kosten, mehr Gewinn: Porsche will den Konzern schlanker machen und setzt verstärkt auf margenstarke Modelle.

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