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Landeanflug abgebrochen!: Lufthansa-Maschine entgeht knapp einer Katastrophe

Landeanflug abgebrochen!: Lufthansa-Maschine entgeht knapp einer Katastrophe
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Frankfurt/Los Angeles – Ein Lufthansa-Jumbo entging nur knapp einer Katastrophe! Die Boeing 747-8 setzte bei einem abgebrochenen Landeanflug in Los Angeles fast mit dem Heck auf der Landebahn auf. Spektakuläre Aufnahmen zeigen: Nur wenige Zentimeter trennten die Maschine vom Boden.

Die Boeing war als Flug LH 456 am Samstag gegen 11 Uhr in Frankfurt (Hessen) gestartet. An Bord: etwa 400 Passagiere auf dem Weg nach Kalifornien. Doch der erste Landeanflug in Los Angeles ging schief.

Pilot bricht Landung ab

Der Pilot reagierte sofort und leitete ein Durchstartmanöver ein. Dabei zog er die Nase des Flugzeugs steil nach oben. In dem Moment berührte das Fahrwerk des Jumbo-Jet kurz die Piste, bevor er wieder in den Himmel stieg. Das Heck schwebte dabei gefährlich nah über dem Asphalt und setzte beinahe auf der Landebahn auf. Die Szene wurde von einer Livestream-Kamera des Kanals Airline Videos festgehalten.

Bei einem Durchstartmanöver bricht der Pilot den Landeanflug ab und steigt wieder auf – entweder für einen neuen Landeversuch oder weil die Flugsicherung es anweist. Was in dem Moment spektakulär aussieht, ist für die Cockpitcrew zum Glück Routine.

Maschine landet mit Verspätung

Beim zweiten Anlauf klappte es. Die Boeing landete gegen 13.45 Uhr (Ortszeit) sicher in Los Angeles – rund 15 Minuten später als geplant. Lufthansa bestätigte gegenüber dem Portal „Simple Flying“, dass LH456 den ersten Landeanflug auf Los Angeles abgebrochen hatte. Beim zweiten Versuch sei die Maschine sicher gelandet. „Sicherheit hat bei Lufthansa immer oberste Priorität“, erklärte die Airline. Den Grund für den abgebrochenen ersten Anflug nannte Lufthansa nicht.

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