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Nach WM-Skandal – Jetzt reagiert Fifa-Boss Gianni Infantino!

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Nachdem US-Präsident Donald Trump (80) am Montagnachmittag bestätigt hat, dass er Gianni Infantino (56) um eine Überprüfung der Roten Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hat, meldet sich nun auch der Fifa-Präsident zu Wort. Infantino gibt in einer Stellungnahme öffentlich zu: „Ja, ich bespreche regelmäßig Angelegenheiten im Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, und in dieser Angelegenheit habe ich tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten.“

Und weiter: „Während unseres Gesprächs habe ich erklärt, dass ein laufendes rechtliches Verfahren unter Einbeziehung der unabhängigen Rechtsorgane der FIFA besteht und der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Gremien entschieden wird. So funktioniert das System der FIFA, und an diesem Grundsatz werde ich stets festhalten.“

Infantino betont Unabhängigkeit der Rechtsorgane

Die Fifa hatte die wegen der Roten Karte verhängte Sperre gegen Balogun zur Bewährung ausgesetzt. Damit ist der Torjäger für die WM-Achtelfinalpartie der USA gegen Belgien (heute Nacht um 2 Uhr dt. Zeit) spielberechtigt. Bereits zuvor hatte sich Trump in seinem Online-Netzwerk Truth Social bei der Fifa bedankt, „dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat“.

In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme weist Infantino auf die Unabhängigkeit der Fifa-Rechtsorgane hin: „Sie agieren autonom, wenden das FIFA-Disziplinarreglement an und entscheiden Fälle auf der Grundlage der geltenden Vorschriften und der ihnen vorliegenden konkreten Sachverhalte. Ihre Unabhängigkeit ist für die Glaubwürdigkeit und Integrität des Fußballs von entscheidender Bedeutung und muss stets respektiert werden.“

Nach eigenen Angaben verfolgt Infantino die Entscheidungen der Disziplinarkommission genau. „Ich lese die Entscheidungen der FIFA-Disziplinarkommission, sobald sie veröffentlicht werden. Manchmal überraschen sie mich. Manchmal stimme ich ihnen zu, manchmal nicht. Was ich jedoch stets tue, ist, diese Entscheidungen und die Autonomie der Gremien, die sie treffen, zu respektieren. Ob uns eine Entscheidung persönlich gefällt oder nicht, ist irrelevant.“

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