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Rom: Mädchen rettet sich mit SOS-Handzeichen vor Übergriff

Rom: Mädchen rettet sich mit SOS-Handzeichen vor Übergriff
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Rom – Ein 14-jähriges Mädchen hat sich in Rom durch eine internationale SOS-Handgeste vor einem versuchten schweren sexuellen Übergriff gerettet. Aufmerksame Polizisten auf Patrouille erkannten das stille Notsignal, dass das Mädchen weinend aus dem Fenster eines geparkten Wagens in Rom gestikulierte.

Festnahme im Handyladen

Die Polizisten fanden das Mädchen in einem Schockzustand vor. Es berichtete, der Fahrer des Wagens – ein 47-jähriger Rumäne und Partner ihrer Mutter – habe sie sexuell belästigt und ihr Geschenke versprochen. Während er das Auto auf einem Parkplatz stoppte, um etwas einzukaufen, hatte das Mädchen die Chance, die Polizei mit der Geste auf sich aufmerksam zu machen: Sie legte den Daumen über die Handfläche und schloss die Finger darüber. Diese Geste ist das internationale Zeichen für Opfer häuslicher oder sexueller Gewalt.

Als der Partner ihrer Mutter von seinen Einkäufen zurückkehrte, wurde er verhaftet. Laut Polizei war der Rumäne alkoholisiert und verhielt sich aggressiv. Ihm werden schwere sexuelle Übergriffe vorgeworfen.

Mutter erstattete schließlich Anzeige

In der Zwischenzeit wurde die Mutter des Mädchens benachrichtigt und gab an, ihre Tochter sei wiederholt von ihrem Partner missbraucht worden. Sie erstattete Anzeige. Das Mädchen konnte durch die Geste wahrscheinlich vor einer erneuten schweren Straftat bewahrt werden. Der Mann sitzt mittlerweile in U-Haft.

Das Handzeichen bei häuslicher Gewalt – genannt „Signal for Help“ – wurde 2020 von der Canadian Women’s Foundation entwickelt. Es dient als stiller Hilferuf, wenn Opfer häuslicher oder sexueller Gewalt gerade nicht sprechen können, zum Beispiel weil der Täter in der Nähe ist. Inzwischen wird es auch in Deutschland von Polizeistellen und Hilfsangeboten erklärt.

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