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Selenskyj kritisiert Trump: „Nicht auf der falschen Seite“ – US-Hilfe

Selenskyj kritisiert Trump: „Nicht auf der falschen Seite“ – US-Hilfe
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London/Berlin – Deutliche Trump-Kritik des Ukraine-Präsidenten! „Wenn Sie in der Mitte sind, müssen Sie in der Mitte bleiben, nicht auf der falschen Seite. Ich denke, Trumps Berater liegen falsch. Ich weiß nicht, wer ihn auf die falsche Seite drängt. Das ist nicht die richtige Seite der Geschichte“, erklärte Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch während seines England-Besuchs.

In einem Interview mit einem der einflussreichsten Journalisten Großbritanniens betonte Selenskyj außerdem, dass die Ukrainer ihr Land nicht verraten würden: „Wir verkaufen unser Land nicht. Seht her, Leute, es geht für uns nicht um Geschäfte. Es geht um unser Leben.“

Schon im Laufe des Tages wurden schwere Vorwürfe gegen Washington laut! Ein ranghoher Vertreter der ukrainischen Regierung erhob massive Anschuldigungen gegen die USA. Der Vorwurf:

Fehlende Warnungen vor russischen Raketenangriffen und Probleme mit dem Satellitensystem „Starlink“ könnten Russland im Krieg gegen die Ukraine in die Hände spielen. „Es ist offensichtlich“, dass Russland „aus irgendeinem Grund“ geholfen werde, sagte der Regierungsvertreter in Kiew.

Kiew erhebt schwere Vorwürfe gegen USA

Der ukrainische Regierungsvertreter sagte weiter, die USA hätten die Ukraine bereits zweimal nicht über den Start russischer Raketen informiert, als der Energiesektor angegriffen worden sei. Sein nächster Vorwurf wiegt ebenfalls schwer: „Obendrein haben sie die Geschwindigkeit von Starlink gedrosselt.“ Auch Selenskyj beklagte jüngst, dass sein Land vor den nächtlichen Angriffen von den Verbündeten „wieder einmal“ nicht rechtzeitig gewarnt worden sei.

Serhij Beskrestnow, Technologieberater des ukrainischen Verteidigungsministeriums, hatte zuvor erklärt, der Betrieb des Satelliten-Kommunikationssystems Starlink sei in der Nacht zum Mittwoch erheblich eingeschränkt gewesen. Das habe ukrainische Angriffe scheitern lassen. Ein weiterer Regierungsvertreter warf den USA vor, die Störung spiele Russland in die Hände.

Warum Starlink für die Ukraine so wichtig ist

Das Satellitensystem wird vom Raumfahrtunternehmen „SpaceX“ des US-Milliardärs Elon Musk (55) betrieben. Für die ukrainische Armee ist es ein entscheidendes Kommunikationsmittel an der Front.

Klar ist: Auch bei der Abwehr russischer Angriffe ist Kiew stark auf westliche Geheimdienstinformationen angewiesen – vor allem aus den USA. Medienberichten zufolge hatte Washington zeitweise damit gedroht, die Weitergabe solcher Informationen einzustellen.

USA, Nato und EU widersprechen

Aus Washington kam jedoch ein Dementi: Ein US-Regierungsvertreter bestritt, dass sich die amerikanische Position beim Austausch von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine verändert habe.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte (59) erklärte, US-Präsident Donald Trump (80) habe zugesichert, dass dieser Austausch nicht gestoppt worden sei. Auch die EU sieht nach eigenen Angaben „keine Anzeichen“ für eine Einstellung der Informationsweitergabe. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (63, CDU) sagte in Berlin, er erkenne keine „substanzielle Verringerung“ der US-Unterstützung für die Ukraine.

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