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Sport-Reporter Michael Pfeffer tödlich in Brasilien verunglückt

Sport-Reporter Michael Pfeffer tödlich in Brasilien verunglückt
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Rio de Janeiro – Große Trauer um Michael Pfeffer! Der langjährige ZDF-Sportreporter ist im Alter von 67 Jahren bei einem Sportunfall in Rio de Janeiro (Brasilien) ums Leben gekommen.

Jahrzehntelang berichtete Pfeffer von den größten Sportereignissen der Welt. Er war bei Olympischen Spielen, der Tour de France und zahlreichen Wintersport-Wettbewerben im Einsatz, ehe er seine Karriere nach den Sommerspielen 2024 in Paris im Zuge eines Generationenwechsels in der Sportredaktion regulär beendete.

Besonders eng war seine Verbindung zur Frankreich-Rundfahrt: Von 1998 bis 2011 berichtete er gemeinsam mit seinem ZDF-Weggefährten Peter Leissl von dem Radrennen. Leissl nahm nun mit bewegenden Worten Abschied von einem Freund, der das Leben liebte – und immer wieder das Risiko suchte.

Pfeffer war ein „Stehaufmännchen“

In einem emotionalen Nachruf, der beim „Verband Deutscher Sportjournalisten“ veröffentlicht wurde, erinnert sich Leissl an gemeinsame Erlebnisse und an Pfeffers unbändige Sportleidenschaft. Radfahren, Inline-Skaten, Kite-Surfen – Pfeffer liebte schnelle Sportarten und scheute die Herausforderung nicht.

Unter anderem berichtet Leissl von einer Tiefschnee-Abfahrt 1999 im US-amerikanischen Vail, wo Pfeffer in Ohnmacht fiel und stürzte. Doch er kämpfte sich zurück. Leissl beschreibt ihn als „Stehaufmännchen“, das sich auch von anderen Unfällen nicht unterkriegen ließ.

Bis zu „jenem fatalen Moment in der Brandung vor Rio“, wie Leissl schreibt. Und weiter: „Hast du, lieber Michael, in deiner Risikobereitschaft, ja deinem Tempowahn, das Schicksal ein wenig zu sehr herausgefordert?“

Pfeffer hinterlässt seine Frau und zwei Kinder

Pfeffer hinterlässt seine Frau Sylvia, die aus Brasilien stammt, und die gemeinsamen Kinder Clara und Matteo. Tochter Clara ist ebenfalls Journalistin und tritt beruflich in die Fußstapfen ihres Vaters. Sohn Matteo hat dessen Leidenschaft für den Sport geerbt.

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