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WM 2026: Final-Schiri Slavko Vincic wurde vor sechs Jahren auf Sex-Party verhaftet

WM 2026: Final-Schiri Slavko Vincic wurde vor sechs Jahren auf Sex-Party verhaftet
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New York – Auf ihn schauen beim WM-Finale alle! Slavko Vincic (46) wird das Duell zwischen Argentinien und Spanien (heute ab 21 Uhr bei ZDF/MagentaTV und hier im BILD-Liveticker) pfeifen. Für den Schiedsrichter wird es das erste WM-Endspiel sein. Nach der Verkündung hielt er sich die Hände vors Gesicht, brach in Tränen aus. Die Szenen gingen um die Welt. Vor sechs Jahren machte der Slowene aber noch ganz andere Schlagzeilen.

Im Mai 2020 wurde er bei einer Razzia auf einer Sex- und Drogenparty festgenommen – gemeinsam mit 34 weiteren Personen. Damals war der Slowene Gast auf einer illegalen Party in der bosnischen Stadt Bijeljina, organisiert vom Instagram-Model Tijana Maksimovic („Tijana iPhone“). Und die stand schon unter Beobachtung, weil sie Teil eines Waffen-, Drogen- und Prostitutionsrings war. Die Polizei sprengte die Party, nahm alle Gäste fest und beschlagnahmte eine große Menge an Drogen. Zu dem Zeitpunkt war der Slowene schon Champions-League-Schiri.

Schwere Vorwürfe gegen Vincic

Vincic und die anderen Männer sollen laut der Polizei sexuelle Dienste von Maksimovic und ihren Freundinnen in Anspruch genommen bzw. das vorgehabt haben. Auf der Polizeiwache wurde dann aber klar: Der Schiri hatte mit den illegalen Geschäften nichts zu tun und kannte die anderen Gäste gar nicht. Deswegen durfte er wieder gehen.

Tatsächlich war er wohl einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Wenig später erklärte Vincic gegenüber der Nachrichtenagentur Vecer: „Nach einem Treffen mit einigen Geschäftspartnern gab es eine Einladung zu einer Party auf einer Ranch, der sind wir dann auch gefolgt. Was sich als großer Fehler herausstellte. Ich bedauere das sehr.“

Schiri pfiff BVB im CL-Finale

Sportliche Konsequenzen hatte die Verhaftung für Vincic nicht. Der Slowene gilt als einer der besten Schiedsrichter der Welt. Sein bisher größtes Endspiel: 2024 pfiff er das Champions-League-Duell zwischen Real Madrid und dem BVB.

Das WM-Finale wird für den Slowenen das vierte Spiel bei diesem Turnier. Er pfiff die zwei Gruppenspiele zwischen Brasilien und Marokko (1:1) sowie Jordanien und Algerien (1:2). Vincic durfte bisher aber nur in einem K.o.-Spiel ran, dem Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador (2:0).

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