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Alexandra Popp muss in die Regionalliga – BVB-Frauen verpassen Aufstieg

Alexandra Popp muss in die Regionalliga – BVB-Frauen verpassen Aufstieg
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Das ist ein bitterer Rückschlag für Borussia Dortmund – und für Alexandra Popp (35)! Trotz einer Saison der Superlative verpassen die BVB-Frauen den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga und verharren in der Regionalliga. Im März hatte Popp den Wechsel vom Spitzenklub VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund verkündet.

Besonders bitter: Für die neue BVB-Galionsfigur Alexandra Popp bedeutet das, dass sie kommende Saison drittklassig spielt. Die 35-Jährige hatte sich erst vor wenigen Wochen nach 336 Bundesliga-Spielen emotional vom VfL Wolfsburg verabschiedet – inklusive Doppelpack in ihrem Abschiedsspiel.

Am letzten Spieltag ließ Spitzenreiter 1. FC Köln II nichts anbrennen, gewann 2:0 bei Gladbach II und verteidigte seinen Zwei-Punkte-Vorsprung. Dortmund selbst erledigte mit einem 8:0 gegen Vorwärts Spoho Köln seine Pflichtaufgabe – doch es reichte nicht für den erneuten Aufstieg.

BVB: Kein Aufstieg trotz irren Zahlen

Dabei waren die Zahlen beeindruckend: 106:13 Tore vor dem letzten Spieltag, am Ende sogar 114:13. Trotzdem bleibt der BVB in der Regionalliga West hängen.

Nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale hatte Popp bereits ein mögliches Scheitern einkalkuliert: „Sowohl der BVB als auch ich haben natürlich auch ein Worst-Case-Szenario, dass man wahrscheinlich mal eine Runde extra dreht.“ Genau das ist nun Realität.

Ein Aufstieg in die zweite Liga ist für den BVB wohl dennoch nur eine Frage der Zeit. Dortmund rüstet weiter auf: Mit Ramona Maier (89 Bundesligaspiele), Ricarda Walkling (124 Bundesligaspiele) und Sportdirektor Ralf Kellermann holte der Klub prominente Verstärkung, alle mit langfristigem Vertrag bis 2029.

Revierderby statt Aufstieg

Doch statt Zweitliga-Fußball wartet jetzt eine noch härtere Regionalliga-Saison. Denn mit dem FC Schalke 04 steigt ein weiterer riesiger Traditionsklub mit langfristiger Bundesliga-Ambition in die Regionallige auf und mischt künftig mit. Und es kommt noch dicker: Ab der Saison 2027/28 wird eine neue dritte Liga eingeführt. Heißt im Klartext: Gelingt dem BVB in der kommenden Spielzeit nicht der Sprung in Liga zwei, verlängert sich der Weg zurück in die Zweitklassigkeit um eine weitere Zwischenstufe.

Für Popp ist klar: „Größte Herausforderung für mich ist es, mich nicht an dieses untere Niveau anzugleichen, sondern möglichst auf meinem Niveau zu bleiben.“ Die Mission Bundesliga verschiebt sich – mindestens um ein Jahr. Immerhin: In der kommenden Saison kann man sich wieder bei Männern und Frauen auf das Revierderby freuen.

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