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Donald Trump kassiert Absagen für Konzert: Pentagon sucht Soldaten als MMA-Zuschauer

Donald Trump kassiert Absagen für Konzert: Pentagon sucht Soldaten als MMA-Zuschauer
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Washington – Die 250-Jahr-Feiern zum großen Geburtstag der Vereinigten Staaten von Amerika sollten zum patriotischen Höhepunkt von Trumps zweiter Präsidentschaft werden. Doch jetzt gibt es einen Rückschlag nach dem anderen! Nicht nur hagelt es reihenweise Absagen für seine Konzertreihe auf der Prachtmeile „National Mall“; auch für den Käfigkampf vor dem Weißen Haus müssen nun sogar Zuschauer rekrutiert werden – und zwar vor allem aus den Reihen des Militärs!

Wie die „Washington Post“ unter Berufung auf interne Memos berichtet, will das Pentagon Hunderte Soldaten zu der UFC-Veranstaltung am 14. Juni auf dem Südrasen des Weißen Hauses schicken. Brisant: Die als Zuschauer angeworbenen Soldaten müssen nicht nur ihre Anreise und Unterkunft selbst bezahlen, sie haben auch die vom Verteidigungsministerium festgelegten Größen- und Gewichtsvorgaben zu erfüllen sowie einen Fitnesstest zu bestehen!

Absagen für Trumps Konzertreihe

Angesprochen werden sollen vor allem einfache Mannschaftsdienstgrade und junge Offiziere – also Angehörige der niedrigsten Besoldungsgruppen der U.S. Army. Die Soldaten sollen kurze Dienstuniformen tragen und das Spektakel im Stehplatzbereich verfolgen. Wer nicht uniformiert kommt, wird nicht eingelassen. Auch die Familien der Soldaten müssen draußen bleiben.

Auch der Plan für die Konzertreihe gerät ins Stocken: Zahlreiche Musiker sollten zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli in Washington auftreten – rund um den Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Doch jetzt hagelt es Absagen! Bret Michaels (63), Frontmann von Poison („Every Rose Has Its Thorn“), erklärte, er fürchte nicht nur eine „weitere Spaltung“ des Landes, sondern habe auch Sicherheitsbedenken wegen seiner Familie, seinen Fans und seiner Band.

Vor Michaels hatten bereits ebenfalls abgesagt:

  • R&B-Sänger Morris Day (69, „Jungle Love“),
  • der britisch-amerikanische Rapper Young MC (59, „Bust A Move“),
  • die R&B-Band The Commodores („Three Times A Lady“)
  • und Country-Sängerin Martina McBride (59, „Independence Day“).

Ihre Begründungen klangen ähnlich. McBride sagte, sie sei von einem unpolitischen Ereignis ausgegangen. Young MC beklagte, Künstler seien nicht über die politische Ausrichtung der Konzertreihe informiert worden. Und auch die Commodores wollen sich nicht mit einer einzelnen Partei in Verbindung bringen lassen – in diesem Fall den Republikanern.

Trump setzt auf früheren Milli-Vanilli-Sänger

An ihren Auftritten hielten bisher der Rapper Vanilla Ice (58, „Ice Ice Baby“), der Pop-Rapper Flo Rida (46, „Good Feeling“), das New Yorker Hip-Hop-Projekt C+C Music Factory („Here We Go“) und der Franzose Fab Morvan, der unter dem Label Milli Vanilli auftritt („Girl You Know It’s True“), fest. Doch durch die vielen Absagen kommt das von Trump-Vertrautem Keith Krach (69) organisierte Festival ins Trudeln. Unklar bleibt, ob die abgesprungenen Stars kurzfristig ersetzt werden können.

Auch sonst wird Washington zur Baustelle für Trumps Ego: An der Ostseite des Weißen Hauses entsteht ein neuer Mega-Ballsaal. Die Wasseranlage des „Reflecting Pool“ zwischen Lincoln Memorial und Washington Monument wird gerade auf Geheiß von Trump blau lackiert. Gleichzeitig wurden Pläne für einen Triumphbogen präsentiert. Die 250-Jahre-Inszenierung trägt jedenfalls Trumps Handschrift – vielen geht sie zu weit.

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