Das kommt überraschend. Nach den Rückschlägen bei den beiden Top-Trainern (Iraola, Glasner) und den Alternativen (Michel, Luis) startete die Suche bei Bayer Leverkusen am Wochenende neu. Wer folgt auf Kasper Hjulmand (54)? Wer wird der Trainer, der den Werksklub wieder zum Bayern-Jäger macht? Ein Weltstar von Real Madrid traut sich die Aufgabe zu – und ließ sein Interesse in Leverkusen hinterlegen.
BILD enthüllt: Real-Trainer in Leverkusen angeboten
Álvaro Arbeloa (43), der die Königlichen nach der Entlassung von Xabi Alonso (44) im Januar dieses Jahres übernommen hatte, wurde in Leverkusen angeboten. Nachdem der ehemalige Top-Spieler von Real die Mannschaft am Saisonende auf Platz zwei geführt hatte, räumte er seinen Platz. Nachfolger wird José Mourinho (63).
Arbeloa will ins Ausland. Ein Job bei einem anderen spanischen Verein ist für den ehemaligen Verteidiger nach 20 Jahren in unterschiedlichen Positionen bei Real nur schwer vorstellbar. Leverkusen könnte zu seinem Sprungbrett werden. Ähnlich wie bei Alonso, der Bayer zum Double 2024 führte und zu dessen Freunden Arbeloa zählt. Also platzierte das Management des Spaniers die Bewerbung direkt in der Klub-Spitze. Sportchef Simon Rolfes (44) und Boss Fernando Carro (61) haben die Trainersuche zur Chefsache erklärt.
Bayer ließ Arbeloa scouten
Allerdings erhielt Arbeloa keine positive Antwort. Bayer schätzt den ehemaligen Top-Spieler und ließ ihn deshalb auch während seiner Zeit als Nachwuchs-Trainer von Real Madrid, besonders bei der U19 (2022 bis 2025), intensiv scouten. Aufgrund der Erkenntnisse fehlt Bayer die Überzeugung, dass Arbeloa in seiner Entwicklung als Trainer schon weit genug ist, um die Leverkusener Mannschaft sofort wieder nach ganz oben führen zu können.
Klar ist aber auch: Wenn ein Trainer, dem Real Madrid seine Mega-Stars um Kylian Mbappé (27) anvertrauten, nicht gut genug ist, muss der nächste Bayer-Coach überragende Qualitäten haben.