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Trumps Kriegsminister sagt Treffen ab: Hegseth lässt Pistorius abblitzen

Trumps Kriegsminister sagt Treffen ab: Hegseth lässt Pistorius abblitzen
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Washington – Verteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) verzichtet bei seiner Nordamerika-Reise in dieser Woche auf einen Besuch in der US-Hauptstadt. Sein amerikanischer Amtskollege, US-Kriegsminister Pete Hegseth (45), will sich nicht mit Pistorius zum Gespräch in Washington treffen. Er wird stattdessen bei einer Sicherheitskonferenz in Singapur sprechen.

Das berichtet „Table.Briefings“ unter Berufung auf einen Sprecher von Pistorius. Demnach hatte das Verteidigungsministerium noch vergangene Woche auf ein Treffen mit Hegseth im Anschluss an einen Besuch von Pistorius in Kanada gehofft. Doch Hegseth will Ende der Woche lieber beim IISS Shangri-La Dialogue in Singapur auftreten.

Pistorius wird am Mittwoch in Kanada mit Regierungsvertretern über Militärpolitik und Rüstungskooperationen sprechen. Dabei will er laut „Table.Briefings“ dafür werben, dass das Kieler Rüstungsunternehmen TKMS einen Auftrag zur Lieferung von bis zu zwölf U-Booten bekommt. Zudem stehen die Sicherheit in der Arktis und die Vorbereitung des Nato-Gipfels auf der Tagesordnung.

Europäer wundern sich über die USA

Zuletzt sorgten die USA mit teils widersprüchlichen Ankündigungen für Verwirrung in der europäischen Verteidigungspolitik. US-Präsident Donald Trump (79) hatte am Donnerstag überraschend erklärt, „5000 zusätzliche Soldaten“ nach Polen zu entsenden. Davor hatten hochrangige US-Militärvertreter bekannt gegeben, dass die USA die geplante Entsendung von Soldaten nach Polen gestoppt hätten. US-Vizepräsident JD Vance (41) hatte dann gesagt, die Verlegung sei lediglich verschoben und nicht gestrichen worden.

Anfang Mai hatte das US-Verteidigungsministerium zudem angekündigt, 5000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Trump hatte zuvor wiederholt bemängelt, dass sich die anderen Nato-Länder im Iran-Krieg nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligten. Scharfe Kritik übte Trump auch an Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU), der den USA eine fehlende Strategie vorgeworfen hatte.

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