Cham (Bayern) – Sie rückten zu zehnt am Freibad an, schrien herum, waren aggressiv und bepöbelten Mitarbeiter sowie Gäste. Daraufhin wurden in der bayerischen Kreisstadt Cham (rund 60 Kilometer nordöstlich von Regensburg) in der Oberpfalz zehn junge Männer aus dem Freibad geworfen. Die Gruppe hatte zuvor mit ihrem aggressiven Verhalten einen Polizeieinsatz provoziert.
Zu dem Vorfall in dem Freizeitbad in Bayern kam es bereits am vergangenen Sonntag gegen 17 Uhr. Kurz zuvor war die Gruppe von einem Mitarbeiter gebeten worden, sich leiser und rücksichtsvoller zu verhalten. Zunächst hatte die „Mittelbayerische Zeitung“ berichtet.
Männer verhielten sich aggressiv
Die Gruppe junger Männer habe sich „äußerst aggressiv verhalten“, bestätigte ein Stadtsprecher den Vorfall am Donnerstagnachmittag gegenüber BILD. Ihr aggressives Verhalten setzte die Gruppe auch auf dem Sprungturm des Freibads fort. Dort seien einige aus der Gruppe gesprungen, ohne auf andere Badegäste Rücksicht zu nehmen, hieß es weiter.
Als der Bademeister schließlich einer Person einen Platzverweis aussprach, eskalierte die Situation. Mehrere Männer solidarisierten sich mit dem Betroffenen und bepöbelten den Freibad-Mitarbeiter. Dieser habe daraufhin die Polizei alarmiert.
„Der Hauptaggressor war ein 21-jähriger Syrer“, sagte ein Sprecher gegenüber der „Mittelbayerischen Zeitung“. Nachdem die Polizei die Situation beruhigt hatte, hätten alle Männer der Gruppe das Freibad ohne Widerstand verlassen. Gegen sie wurde ein Hausverbot ausgesprochen.