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In der Bucht vor Alcatraz: Ein Toter! Boot kentert bei Seebestattung

In der Bucht vor Alcatraz: Ein Toter! Boot kentert bei Seebestattung
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San Francisco (USA) – Eine Seebestattung endete in einem tragischen Schiffsunglück: Ein Boot mit 20 Personen kenterte – ein Mann (79) starb, drei weitere Personen gingen mutmaßlich mit dem Schiff unter und sind in 40 Metern Tiefe unter Wasser eingeschlossen!

Am Dienstagnachmittag (US-Zeit) war das 15 Meter lange Kabinenboot in der Bucht von San Francisco in Kalifornien zu einem traurigen Anlass ausgelaufen. An Bord waren 20 Mitglieder einer Großfamilie, sie wollten die Asche eines verstorbenen Verwandten im Wasser der Bucht verstreuen. Vor der berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz geschah das Schiffsunglück: Das Boot kenterte mitsamt der Trauergemeinde! Ersten Erkenntnissen nach traf eine Welle das flache Boot. Es bekam Schlagseite und kippte anschließend. Wenig später sank das Schiff.

79-Jähriger stirbt

Fischerboote kamen laut Behörden sofort zu Hilfe. Sie nahmen die Schiffbrüchigen auf. Doch für einen 79-Jährigen gab es keine Rettung, er starb kurz nach seiner Bergung. Auch ein Hund kam ums Leben.

Weitere 16 Personen konnten sicher an Land gebracht werden. Von denen wurden 13 Familienmitglieder in Auffangstationen von Rettungsdiensten betreut. Drei mussten in örtlichen Krankenhäusern behandelt werden, konnten aber am Mittwoch wieder entlassen werden, berichten US-Medien.

Drei Vermisste vermutlich im Wrack

Besonders dramatisch ist das Schicksal von drei weiteren Familienmitgliedern. Sie konnten nicht im Wasser gefunden werden. Nach 23 Stunden stellte die US-Küstenwache die Suche ein. Zuvor hatte sie das Gebiet mit elf Booten und vier Flugzeugen weiträumig nach den Vermissten abgesucht.

Die Vermutung der Küstenwache: Die drei waren bei dem Unglück unter Deck und eingeschlossen. Das Ausflugsboot sank, liegt in 40 Metern Tiefe. In dieser Tiefe könnten die Rettungstaucher nicht sicher arbeiten, so ein Sprecher der Küstenwache. Daher sollen Unterwasserdrohnen das Wrack nach den Vermissten absuchen. Hoffnung auf eine Rettung gibt es für sie wohl nicht mehr. Die Ursache des Unfalls wird weiter untersucht.

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