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Skurrile Aussagen von Schweiz-Trainer Murat Yakin

Skurrile Aussagen von Schweiz-Trainer Murat Yakin
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Der Platzverweis für Breel Embolo (29) war auch nach Ende des WM-Viertelfinals Argentinien gegen die Schweiz (3:1 n.V.) DAS große Thema in Kansas City. Der Schweizer Stürmer hatte nach VAR-Eingriff wegen einer Schwalbe Gelb gesehen – seine zweite Verwarnung in der Partie und somit Gelb-Rot.

Auf der anschließenden Pressekonferenz bog sich Schweiz-Trainer Murat Yakin (51) die Tatsachen ein wenig zurecht. Der Ex-Profi (u.a. Stuttgart, Basel, Kaiserslautern): „Wir waren dominant und spielbestimmend. Dann werden wir für eine Regel bestraft, die absolut nichts mit Fußball zu tun hat. Es ist extrem bitter, auf diese Weise auszuscheiden.“

In der zweiten Hälfte war Argentiniens Leandro Paredes nach einem vermeintlichen Foul an Embolo mit Gelb verwarnt worden. Dann hatte sich der Video-Schiri aber beim Unparteiischen Joao Pinheiro gemeldet und den Portugiesen an den Monitor beordert. Für die TV-Zuschauer und Fans im Stadion wurde angezeigt, dass eine „Spielerverwechslung“ (auf Englisch: „Mistaken Identity“) überprüft wurde. Hintergrund: Der Video-Schiri muss eingreifen, wenn nachweislich der falsche Spieler oder das falsche Team bestraft wurde.

Wie in dem Fall – denn die TV-Bilder belegen ganz klar, dass sich Embolo ohne Einwirkung des Gegners fallen gelassen hat. Was eine Gelbe Karte nach sich zieht.

WM: Nach Platzverweis für Embolo – Schweiz-Trainer fand Gelb für Gegner zu hart

Yakins eigene Interpretation der Szene: Hätte der Schiedsrichter Paredes nicht Gelb gegeben, hätte die Entscheidung auch nicht überprüft werden können. Er sagte: „Es gab keinen Grund, dem argentinischen Spieler in dieser Situation Gelb zu zeigen. Vorher sind die Spieler mit gestreckten Beinen in meine Jungs reingegrätscht, es gab auch Kopfstöße. Dafür hat keiner Gelb gesehen. Aber in dieser harmlosen Situation zückt er dann Gelb.“

Im Klartext: Während Trainer gerne Karten für Gegner fordern, war dem Schweizer in dieser Szene die Verwarnung für den Argentinier zu hart. Das hört man auch selten...

Yakin weiter: „Die Entscheidung hat das Spiel zerstört, heute hat der Fußball nicht gewonnen. Dass so eine Regel eingeführt wird, ist für mich ... unnötig. Ich formuliere es mal ganz anständig.“

Über Embolo sagte er: „Natürlich ist er am Boden zerstört, wie wir alle. Wir könnten jetzt weiterjammern, aber es bringt ja nichts.“

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