New York – Zohran Mamdani ist nicht nur in New York Dauerthema! Der dunkelrote Bürgermeister sorgte gerade mit scharfen „Völkermord“-Vorwürfen gegen Israel für Empörung – ausgerechnet am dritten Jahrestag des Hamas-Terrors gegen Juden (rund 1200 Tote, 251 Geiseln). Erst später tauchte er bei einer Trauerfeier auf, dann ging es aber gleich zum Dinner in ein Palästinenser-Lokal.
Mamdanis Social-Media-optimierte Sozialisten-Politik findet Nachahmer: Zuletzt schaffte Linke-Kandidatin Elif Eralp (45) einen Sensationssieg in Berlin – mit vielen Wahlkampfthemen, die auch in New York besonders bei jüngeren Wählern Anklang fanden. Über allem steht das Versprechen eines leistbaren Lebens. Jetzt will die Berliner Linke Mamdani zum Vorbild fürs eigene Regieren machen.
Seit rund neun Monaten regiert der Sozialist die wichtigste Weltmetropole – BILD macht den Mamdani-Check: Welche ehrgeizigen Wahlkampfversprechen setzte er durch, was floppte?
Mietpreis-Stopp – weitgehend erfüllt
Für rund zwei Millionen New Yorker in mietstabilisierten Wohnungen gab es dieses Jahr keine Erhöhungen. Aber: Für den Rest wurde das Wohnen teurer! Die Durchschnittsmieten kletterten von Januar bis August um 7,7 Prozent auf 4200 Dollar. Mamdanis Mieten-Coup hilft damit rund einem Viertel der Einwohner. Und als Kernproblem bleibt: der Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Freie und schnelle Busse – bisher ein Flop!
Mit diesem Slogan sorgte Mamdani für Aufmerksamkeit, doch die Umsetzung lahmt. „Das ist etwas, für das wir noch kämpfen“, räumte er selbst ein. Vorerst sollen immerhin einige Bus-Korridore beschleunigt werden.
Kostenlose Kinderbetreuung – guter Start!
Im September startete das erste Gratis-Programm für Zweijährige mit 2000 Plätzen. 5700 Familien hatten sich beworben. Durch die Kita-Offensive sollen im kommenden Jahr 12.000 Plätze entstehen. Für Eltern wäre das eine massive Entlastung.
Städtische Billig-Supermärkte – erst Ende 2027
Mamdani versprach ein Netzwerk städtischer Lebensmittelgeschäfte, in denen Obst, Gemüse, Fleisch und andere Grundnahrungsmittel rund 30 Prozent billiger sein sollen. Als erste Etappe sind fünf „NYC Groceries“-Märkte geplant. Doch der erste Laden soll erst Ende 2027 eröffnen. Mamdani budgetierte 70 Millionen Dollar für das Projekt – und genau hier setzen Kritiker an: Die Geschäfte könnten nur mit hohen staatlichen Subventionen betrieben werden.
Mamdani und der Israel-Hass
Die durchwachsene Bilanz kann auch als Warnschuss für Berlin gelten. Sozialistische Wahlkampfträume sind eine Sache, die Umsetzung eine andere. Und Mamdani wird mit zuletzt 44 Prozent Zustimmung mehrheitlich skeptisch gesehen.
Für die meiste Aufregung sorgt allerdings ein Thema, das wenig mit New York selbst zu tun hat: Der erste muslimische Bürgermeister der Stadt hat die Palästinenser-Frage sowie Israel-Hass zu einem seiner Kernthemen gemacht. Er verlangte sogar die Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu (76) während der UN-Woche. Die blieb – wie so viele Versprechen Mamdanis – aus.