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Mail von Martenstein: Gleichstellungsbeauftragte macht „Skandal um Rosi“

Mail von Martenstein: Gleichstellungsbeauftragte macht „Skandal um Rosi“
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in der Stadt Erlangen hat kürzlich der Satan sein Haupt erhoben. Der Antichrist trägt viele Namen. In Erlangen heißt er „Gleichstellungsbeauftragte“.

Beim Volksfest Bergkirchweih, es endet am 1. Juni, sollten keine unanständigen Lieder mehr gespielt werden. Es betraf auch „Skandal um Rosi“ von der Spider Murphy Gang, einen Nummer-1-Hit von 1981, der die Zivilcourage einer Prostituierten feiert. Rosi bietet ihre Dienste trotz Verbot im Sperrbezirk an. Der „Spiegel“ schreibt, das Lied „romantisiere“ diesen alten Beruf.

So wie auch Du es mehrmals getan hast, Jesus.

Du hast Dir von einer Prostituierten öffentlich die Füße waschen und salben lassen. Du sagtest, dass solche Frauen eher in den Himmel kommen als all die Pharisäer. Kritikern erwiderte Jesus, bezogen auf jene Vorläuferin von Rosi: „Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt“ (Lukas 7.37). Du wärst heute ein Titel des „Spiegel“, als „sexistischer Sektenführer“.

Nun lese ich, dass in Erlangen, dem Satan zum Trotz, das Lied oft gespielt wurde. Die Leute würden dein Lied, oh Herr, lauter mitsingen denn je.

Im Himmel werden eines Tages Rosi und die Spider Murphy Gang gemeinsam mit dir, Jesus, frohlocken, während in der Hölle die Gleichstellungsbeauftragten und „Spiegel“-Redakteure zur Strafe auf ewig „10 nackte Friseusen“ von Mickie Krause hören müssen.

Grüß Gott,

Harald Martenstein BILD-Kolumnist

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