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Champions League: Arsenal-Wut auf deutschen Schiri

Champions League: Arsenal-Wut auf deutschen Schiri
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Das dauerte ihm viel zu lange! Der deutsche Schiri Daniel Siebert (42) hat im Finale der Champions League für eine kuriose Szene gesorgt – und damit die Wut einiger Arsenal-Spieler und -Offiziellen auf sich gezogen.

Was war passiert? In der sechsten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte bekommen die Gunners im Spiel gegen PSG beim Stand von 1:0 für die Londoner noch einen Eckball zugesprochen. 5:54 Minuten der sechsminütigen Nachspielzeit sind da bereits abgelaufen, aber Siebert zeigt an: Den Eckball gibt es noch. Bukayo Saka (24) hat es allerdings alles andere als eilig, schlendert ganz gemütlich Richtung Eckfahne, scheint dabei den Ball noch einmal ganz genau zu inspizieren. Exakt 30 Sekunden später hat der Berliner Referee genug, pfeift zur Halbzeit.

Die Reaktion der Gunners: Saka breitet die Arme auseinander, scheint die Welt nicht mehr zu verstehen. Mehrere Spieler laufen zu Siebert, auch Akteure von der Bank. Hilft nix. Halbzeit.

Bereits Sekunden vor der Aufreger-Szene hatte ein Einwurf Arsenals eine halbe Ewigkeit gedauert. Erst nahm Kai Havertz den Ball auf, gab ihn dann an Christhian Mosquera weiter, der wiederum noch einmal an Declan Rice weiterreichte. 37 Sekunden, nachdem der Ball ins Aus gegangen war, wurde der Einwurf ausgeführt.

Siebert setzt Zeichen wegen Arsenal-Zeitspiel

Direkt nach Wiederbeginn der zweiten Halbzeit setzte Siebert das nächste deutliche Zeichen, gab Mosquera Gelb, weil er mit der Ausführung eines Einwurfs zu lange brauchte (46.). ZDF-Schiedsrichter-Experte Thorsten Kinhöfer: „Er hat jetzt ein Zeichen gesetzt, da muss er auch dranbleiben.“

Arsenal hatte sich im Laufe der gerade zu Ende gegangenen Saison durch zahllose Zeitspiel-Aktionen in England den Ruf der „eklig spielenden“ Mannschaft errungen. War den Gunners am Ende der Saison egal: Der Gewinn der Meisterschaft rechtfertigte die Mittel.

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