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„Fuck, marry, kill“-Spiel in Podcast: DAS würde Kühnert mit den SPD-Kanzlern anstellen

„Fuck, marry, kill“-Spiel in Podcast: DAS würde Kühnert mit den SPD-Kanzlern anstellen
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Köln – Mutiger und humorvoller TV-Auftritt von Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (36)! In der öffentlich-rechtlichen Funk-Talkshow „Smypathisch“ (kein Rechtschreibfehler, leitet sich vom Namen der Moderatorin ab) musste sich der vor einem Jahr zurückgetretene Politiker einem provokanten Schlagabtausch stellen. Dabei ließ er sich dazu hinreißen, indirekt über drei ehemalige SPD-Kanzler herzuziehen.

Zum Verhängnis wurde Kevin Kühnert vor allem das Frage-Antwort-Spiel von Moderatorin Marie Lina Smyrek (27). Name: „Fuck, marry, kill“! Jeweils einen der drei Begriffe musste der Politiker den Ex-Regierungschefs Gerhard Schröder (82), Olaf Scholz (67) und Helmut Schmidt (†2015) zuordnen.

Kühnert würde Gerhard Schröder heiraten

Der SPD-Politiker verdrehte die Augen, versuchte zunächst auszuweichen und sagte nach langem Seufzen: „Also, ich kann jetzt hier niemanden zum Killen freigeben.“ Moderatorin Smyrek hakte nach: „Aber fuck oder marry wäre okay?“ Daraufhin musste Kühnert lachen und sagte: „Also den früheren Gerhard Schröder, der ja in der Hinsicht überhaupt den Einstieg in die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft gemacht hat, das wäre Marry wert. Ohne das, was danach gekommen ist.“

Als Nächstes war Olaf Scholz dran. „Hat er was Gutes gemacht?“, wollte Smyrek wissen. Kühnerts zögerliche Antwort: „Ja. Und Helmut Schmidt schon tot. Insofern: Wenn man da jetzt Kill sagt, dann ist es strafrechtlich auf jeden Fall nicht relevant. Ja.“

Das Problem für Kühnert: Danach blieben nur noch ein Wort und ein Kanzler übrig. Deshalb fragte die Moderatorin: „Also fuck Olaf Scholz?“ Daraufhin stammelte Kühnert: „Das hast du jetzt gesagt und ich kann nichts dagegen tun. Irgendwer muss es ja machen.“

Kühnert hatte Anfang des vergangenen Jahres seine politische Laufbahn beendet, weil seine Gesundheit nicht mehr mitspielte. Nach eigenen Angaben führten jahrelange Überlastung und permanenter öffentlicher Druck dazu, dass er sich aus dem intensiven Politikbetrieb zurückzog.

Im Herbst dann begann Kühnert mit seiner ersten Kolumne im „Rolling Stone“ und einem Text über „Söders Wurstfalle – Warum wir nicht auf Identitätspolitik des bayerischen Ministerpräsidenten hereinfallen sollten“ sein berufliches Leben nach der Politik. Zudem ist er seit Dezember Bereichsleiter für Steuern, Verteilung und Lobbyismus beim Verein „Bürgerbewegung Finanzwende“.

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